Bernhard Eder – To disappear does not mean to run away (Tron 2010)

ederDamit ein Barde, der sich ganz dem klassischen Songwriting verpflichtet fühlt, etwas relevantes Schaffen kann, muß er schon einen großen Wurf machen. Ich glaube, ein solches Beispiel haben wir hier vor uns. Besonders die vorausgekoppelte Single Unexpected, die schon auf der gleichnamigen EP vertreten war, hat es mir sehr angetan.

Zu der damaligen EP sei allerdings angemerkt, daß sie Coverversionen von AC/DC und Puddle of Mudd enthält. Erstere sind schlimm genug, aber Zweitere waren so ziemlich das uninspirierteste College-Rock-Geschmiere zu Recht vergessener Jahre, und da fragt man sich dann doch, wie ein Mensch, der ganz offensichtlich sehr viel Ahnung hat, auf so eine schwachsinnige Idee kommt. Seisdrum: Die aktuelle Platte sehe ich in einem ganz anderen Licht: „this is me bleeding – unexpected feelings“. Da bin ich ganz dabei. Und die Arrangements sind ein Traum!

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