Brathahn

Diesmal ein sehr Traditionelles Gericht, dessen Zubereitung entsprechend der großen Verbreitung seiner Hauptzutat viele Variationen kennt. Hier ein eher klassischer Ansatz, auch wenn die Zitrone einen etwas oliveriesquen Einschlag mit sich bringt.

Zutaten für 2 Hungrige

  • einen Gockel, gerupft, ohne Kopf, Krallen und Innereien (diese kann man z.B. für eine leckere Hühnerkopf-, Krallen- und Innereiensuppe verwenden. Die Federn kann man für ein Plumeau sammeln.)
  • eine Zitrone (Schale sollte “zum Verzehr geeignet” sein)
  • ein Rosmarinzweig, oder Thymian
  • Salz
  • Öl
  • nach belieben Gemüse (z.B. Karotten, Zwiebeln, Knoblauch, Sellerie, …)

Zubereitung
Ofen auf 200 bis 230° Celsius vorheizen.
Das Hühnchen (nicht mit einem Hühnen verwechseln!) waschen, abtrocknen. Den Körper mit Salz, Pfeffer, Kräutern und rundum mit einer Gabel eingestochenen Zitrone befüllen. Dann die Beine zusammenbinden und das Geflügel rundum einölen, -salzen, -pfeffern.
Ein Reindl einölen und mitsamt dem nicht zu klein geschnittenen Gemüse und dem auf die Seite gelegten Broiler ins Rohr schieben. Das Tier nach 20 Minuten auf die andere Seite drehen, nochmal 20 Minuten braten und dann auf den Rücken wenden. Wenn sich in der Bratpfanne Fett und oder Bratensaft sammelt, dessen Quelle immer wieder eben damit übergießen.
Nach nochmal 20 bis 30 Minuten sollte der Gummiadler gar sein: Wenn man mit einem Holzspießchen den Schenkel perforiert darf kein roter Saft mehr ans Tages- bzw. Backofenlicht treten.
Dann flott damit auf den Tisch, dazu saugfähiges Brot und Weißwein.

Kommentare

tschänder mainstreaming

Geht das mit Hennen auch?

offensichtlich ja, da unter

offensichtlich ja, da unter "zubereitung" von einem hühnchen die rede ist, nicht einem hähnchen.

des österreichers bauch - ein hühnengrab.

klar gehts mit einem hendl

klar gehts mit einem hendl auch, nur werden die klassischerweise erst zur eierfabrikation herangezogen um anschließend im suppentopf zu landen.

und noch ein kleiner tipp: wenn man das hendl im laufe des bratvorgangs mit ein bisschen wein übergießt, bringt das geschmacklich zwar nicht sonderlich viel, dafür riechts in der küche noch besser!

interessante technik, um

interessante technik, um die küche bei gutem duft zu halten. vielleicht das hendl gleich mit parfum einsprühen? oder ein paar wunderbäume mitbraten lassen.

man kann den wein auch so

man kann den wein auch so ausschütten. riecht genauso (vegetarische variante ohne huhn).

den wunderbaum würd ich

den wunderbaum würd ich dann aber statt dem thymian- oder rosmarinzweig in den gockel reinstopfen.

erscheinen dir eigentlich

erscheinen dir eigentlich manchmal nachts die geister gequälter gockelhähne?

sollten sie das?

sollten sie das?

mir

erscheinen schon mückengeister...

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