Candelilla – reasonreasonreasonreason (Red Can ’09)

reasonreasonreasonreason Nach der selbstverlegten EP „don’t rely on what others say“ (2007) präsentieren Candelilla nun ihr großartiges Debutalbum. In München gelten sie schon seit einiger Zeit als beste neue Band. Ich habe sie vor zwei Jahren zum ersten Mal live gesehen und war augenblicklich überzeugt: Das wird ganz groß!

Und so ist es jetzt auch. 12 Lieder zwischen „Ode an Doppelpunkt, Gänsefüßchen, keine Ahnung“ und „Fick dich Alter“. Zwischen „i’d like to hide my social incompetence“ und einem geschrieenen „an die liebe Christenheit“. Das waren kurze Textauszüge, die Lieder selbst tragen keine Titel, sondern sind schlicht chronologisch nach der Reihenfolge ihrer Entstehung numeriert, und also steht auf der Rückseite: 11 13 17 4 14 1 10 18 15 19 16 12. Sonst nichts. Musikalisch ist die Band im zeitgenössischen Indie-Sektor zuhause, hat aber Wurzeln im Riot-Grrrl-Punk, und auch mit dem sexy Disco Biest wird geflirtet. Inhaltlich geht es bei den Liedern um Aggression, Resignation und die vielen Schattierungen in eben diesem Zwischenraum. Großes Kino.

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