„Carcassonne“ – Enthusiasten : Ästheten oder Bösewichter

Wer ein Fan des „Spiel des Jahres 2001“ (Spieleautor: Klaus-Jürgen Wrede) ist, hat entweder viel Freude daran aus kleinen anzulegenden Kärtchen mit Wiesen-, Burg-, Kloster- und Straßensymbolen eine schöne Spielfläche zu gestalten oder mittels der diversen Spielfiguren eigentlich gegnerische Gebiete unter die eigene Kontrolle zu bringen. So manch einer mag es noch destruktiver und lässt den Drachen (in einer der vielen schönen Erweiterungen des Grundspiels zukaufbar) laufen, der dann alles frisst, was sich ihm in den Weg stellt. Am Ende gewinnt derjenige, der am meisten Siegpunkte anhäufen konnte: sei es durch abgeschlossene eigene Burgen, Straßen, eingebaute Klöster oder erworbene Rohstoffmehrheiten – oder eben durch die Wiesen, die in der Regel am Schluss des Spiels die meisten Kehrtwenden bringen können. Daher wundert es kaum, dass es viele Strategien gibt, dieses Zug- und Legespiel immer wieder mit Begeisterung anzugehen und auch gegen perfide Gegner zu gewinnen. Trost beim zweiten bis fünften Platz bringt wie schon erwähnt die immer harmonische Landschaftsfläche, die die Spieler immer wieder anders gefertigt haben.

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