Der geheime Roman des Monsieur Pick

Man stelle sich vor, alle abgelehnten Manuskripte, würden sich gesammelt in einer Bibliothek finden, eine Bibliothek also die nur aus abgelehnten Manuskripten besteht, und dann stelle man sich vor diese verblüffende Bibliothek befindet sich in der französischen Provinz wo eine jung Verlegerin auf der Suche nach Durchbruch für ihr Verlagshaus, fündig wird.

Sie findet ein scheinbar peprfektes Manuskript, das sie unbedingt verlegen will, der Autor aber scheint der tote Pizzabäcker des Dorfes zu sein, der noch nie lesend oder schreibend gesichtet worden ist. 

Ein Literaturkritiker der im französischen Fernsehen öfters Bücher und Autoren entweder in den AutorenOlymp hebt oder zerstört, stößt auf dieses neu verlegte Buch aus der Bibliothek abgelehnter Manuskripte und bezweifelt die Autorenschaft des vermeintlich ungebildeten toten Pizzabäckers. Die Familie des Toten ist beleidigt, will sich nicht den Ruf des Vaters ruinieren lassen und so nimmt die Story Gestalt an.

Dieser Film ist verblüffend gut erzählt und man würde nie auf das Ende kommen, das hier natürlich nicht verraten wird, nur soviel: es kommt alles anders als man es erwartet.

Regie führte Remi Bezancon , das Drehbuch schrieb er mit seiner Frau Vanessa Portal, beide haben sich auf den gleichnamigen Roman von David Foenkinos bezogen, der 2016 erschienen ist. 101 Minuten und der Originaltitel Le mystere Henry Pick, ist vielleicht einer cleversten Filme Frankreichs der letzten 2-3 Jahre. 

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