Die Wahrheit .

Der Film "Verite. Leben und lügen lassen", gedreht vom japanischen Regisseur Hirokazu Koreeda, zeigt einen Film im Film.  Eine gewisse Fabienne Dangville, gespielt von C. Deneuve, ist eine Schauspielerin die nicht zimperlich mit anderen umgeht. Manchmal buttert sie ihren amerikanischen Schwiegersohn Hank ( gespielt von Ethan Hank) herunter, der Schauspieler ist, genau wie sie auch. Nur eben mit dem kleinen feinen Unterschied, dass sie erfolgreich ist, bzw war und dass man ihr Leben verfilmt und sie sich selbst darstellt, zumindest gewisse Lebensabschnitte ihres eigenen Lebens. Nebenbei hat sie noch ihre Memoiren verfasst, und als ihre Tochter die Drehbuchautorin ist und mi Hank eine kleine Tochter hat, diese liest, ist sie ein wenig entsetzt, zumal fast nichts der Wahrheit entspricht. Deneuves Filmtochter, gespielt von Juliette Binoche, fühlt sich betrogen, aber das ist sie ja gewohnt von ihrer Mutter die selbst ihre Mutter früh verloren hat und so kommen Schuldgefühle und Muttergefühle immer wieder in diesem Film auf, erzählt durch die Problematik das Leben einer berühmten Schauspielerin zu verfilmen, die sehr eitel ist.

Witzige Momente, gute Dialoge , viele Sprechpausen und eine rauchende Deneuve, gute Kamerabilder und viele offene Wunden, das ist was diesen Film ausmacht. Es ist kein Film der einen glücklich aus dem Kino rausspazieren lässt, seelig lächelnd, es ist aber auch kein bedeutungsschwangerer Film der kaum verdaulich ist, er ist genau in der Mitte und vielleicht deshalb merkt man sich viele kleine Details die im Film ganz kurz nebenbei erscheinen, wie ein schwarzes Kleid einer toten Schauspielerin Kollegin , deren Tod niemand je verwundet hat.

Neuen Kommentar schreiben

Plain text

  • Keine HTML-Tags erlaubt.
  • Internet- und E-Mail-Adressen werden automatisch umgewandelt.
  • HTML - Zeilenumbrüche und Absätze werden automatisch erzeugt.
By submitting this form, you accept the Mollom privacy policy.