Global Warming Swindle

Rauch und Dampf überall – auch auf dem Mars.

Kopfnote: Was heißt MIR? Wir müssen mit Zeichen sparen, schon wieder teurer geworden! Deswegen: statt Urquellangaben: für Mehr Infos Recherchieret!!

kurze Beschreibung
Vergangenheit

Wie viele Katastrophen haben wir schon über­lebt! Statistisch gesehen war der Schwarze Tod Mitte des 14. Jahrhunderts die schlimmste: Ein bis zwei Drittel von uns waren in Europa und in Asien tot. Gleich vor der glorreichen Renaissance. Kein Vergleich jedoch mit den ma­kabren Katastrophen, die wir in den letzten Jahr­zehnten überstanden haben. Meistens waren sie mit einem Gutenberg‘schen Bündel ver­knüpft.

Schon 1946 haben WissenschafterInnen katas­tro­phische Dürreperioden vorhergesagt. 1972 ist der Knüller Die Grenzen des Wachstums erschienen: Darin steht, dass uns innerhalb von 20 Jahren Rohstoffe wie Zinn, Zink, Gold und Öl einfach ausgehen. 1977 sagte der amerikanische Präsident Jimmy Diktatorenküsser Carter, dass wir in 10 Jahren kaum Öl haben werden. Paul Ehrlich (The Population Bomb) wusste schon im Jahre 1968, dass innerhalb von 10 bis 20 Jahren fürchterliche Hungersnöte ausbrechen werden. Lowell Ponte (The Cooling) wusste im Jahre 1976 über eine neue schreckliche Eiszeit Bescheid. MIR

Wir überlebten das alles – und es geht uns immer besser. Ein Teil von Europa hat noch vor 20 Jahren hinter Stacheldraht, Mauer und Kalaschnikow von Maturareise, McDonalds und Bagger nur traurig geträumt – jetzt spenden diese freien, langsam reich werdenden Menschen gar nicht wenig für die Tsunami-Opfer und fahren bessere Autos als Trabis, die ein Umweltverbrechen waren. Auch in den ärmsten Ländern der Welt haben sich die Lebensbedingungen deutlich verbessert, mit einer bösen Ausnahme: AIDS droht Millionen Menschen südlich der Sahara zu töten. Kinderarbeit in den ärmeren Ländern sank in den Jahren 1975 bis 2003 von 34,9% auf 16,4%, Kindersterblichkeit von 147 auf 52 pro 1000 Kinder und die Lebenserwartung stieg von 49.2 auf 58 Jahre. MIR.

Gegenwart

Über Katastrophen schreiben die MSM, die Mainstream-Media, gerne. Seit Jahren nähert sich bedrohlich die Dicke Bertha unter den Katastrophen, die Globale Erwärmung (GE). Einige Folgen von South Park sind der GE gewidmet, zum Beispiel Two Days Before the Day After Tomorrow. Und hört: Ein Prophet kam, mit der Dicken Bertha kam ein schweres Geschütz, der Schwere Gustav, auch Albert Arnold Gore genannt. Einen Film ließ er drehen, eine Wahrheit, eine ungemütliche.

Al Gore hat gedreht – und in seinem Film vieles verdreht oder „vergessen“. Zum Beispiel die GE vor ca. 1000 Jahren. Manche behaupten gar, dass der Meeresspiegel seit ca. 9000 Jahren steigt, um 1.5 mm jährlich. Oder dass der Spiegel vor ca. 10000 Jahren um 120 Meter tiefer war. Britannia hätte damals keine splendid isolation gehabt, da mit dem Kontinent verbunden. Napoleons Horden oder Guderians Panzer hätten babyleichtes Eroberungsspiel gehabt.

Streng klingt der Satz, dass wir fürchterliche 70 Millionen Tonnen CO2 täglich produzieren. Einen Atme-Nix-Tag also einführen, weil wir nur durch Atmen gute 6 Mille Tonnen täglich auspusten. SportlerInnen mehr, faule Säcke weniger. Zum Vergleich: Der tägliche Austausch von CO2 zwischen Festland und Atmosphäre beträgt ca. 3000 Mille Tonnen. MIR
Der Schwere Gustav suggeriert uns, dass alle WissenschafterInnen seiner Meinung sind. Das stimmt nicht: Es gibt viele OptimistInnen, die das Wachstum bejahen. Nur sind diese Leute we­niger bekannt. Herman Kahn oder John L. Daly, Autor des Buches The Greenhouse Trap, N. Scafetta, B. J. West, Roy W. Spencer, Ro­bert C. Balling, Bjørn Lomborg, oder Nor­man Borlaug, der Mann mit der Grünen Re­volution, der Ehrlichs Pläne mit uns ohne viel Wirbel kom­plett durchkreuzt hat. Manche denken auch, dass das Anwachsen von CO2 ein Resultat und nicht eine Ursache der GE ist. Andere wiederum vermuten, dass auch mit einem Han­deln gemäß Kyoto das Resultat nach 100 Jahren eine Temperatursenkung um 0,05 Grad wäre. Auf dem Mars findet jetzt auch eine GE statt. Ist die Sonne schuld? Vielmehr unsere WohlstandtouristInnen, vor allem aus den USA, die dort in ihren SUVs herumrasen. MIR

OpportunistInnen

KlimatologInnen sind normale Menschen: Die Industrie hat die Tendenz, die Daten zu beschönigen und Kritik zu ignorieren, und die WissenschafterInnen wissen, dass Über­treiben = (mehr Forschungsknödel) = (viele hübsche Sachen) = (IpodsFürDieKids + Sei­dengardinenFürDiePartnerInnen). Und wer von uns ist schon einE KlimatologIn, um das alles nachzuprüfen? Manchmal sind wir Men­schen aber wirklich schuld: Warum haben die Franzosen New Orleans nicht wie die alten Ägypter Memphis oberhalb vom Flussdöta (österr. für Delta), sondern direkt in das Döta geknallt?

Und Al Gore: Jetzt haben irgendwelche Frechlinge rausgekriegt, dass des Grünen Gores Bude im letzten Jahr 221.000 kWh verschlang – 20 mal mehr als die Nicht-Gores in Amerika verbrauchen. Sein Haus hat acht Badezimmer, seien wir doch nicht so kleinlich. Seine zahlreichen Reisen in spritfressenden Privatflugzeugen sollten wir ihm auch nicht verübeln: Ein Fast-Ex-Präsident wird doch nicht mit einem Airliner reisen, wenn er die hohe Botschaft zu verbreiten hat. Er wehrt sich, dass er „CO2-neutral“ ist, weil er „carbon offsets“ kauft, jetzt halt – von einer Firma, die er teilweise selbst besitzt. Dialektische Einheit: Der Käufer und Einkäufer sind eins.

Zukunft

Wir können auch anders: Lomborg warnt vor Überbetonung des GE. Es gibt echte Millionenkiller, sagt er: Kein Zugang zu sau­berem Wasser oder Luftvergiftung innerhalb des Hauses, wenn Arme mit Abfall heizen und kochen. Lomborg empfiehlt sogar, in Afrika kleine Mengen von dem Insektizid DDT zu erlauben, weil dort Malaria Millionen von Menschen tötete, nachdem dieser Stoff verboten wurde.
Bush hat im Dezember 2006 ein offizielles Papier unterschrieben, in dem steht: „Dr. Borlaug has saved more lives than any other person who has ever lived, and likely has saved more lives in the Islamic world than any other human being in history“. Eine schöne Medaille war dabei.
Der Stern-Report und die IPCC-Be­rich­te der UNO sind das Werk der Büro­kratInnen (laut Mike Hulme) und Men­schen, die schon vorher wussten, welche Resultate sie präsentieren wollen (pre-conceived agen­das laut Christopher Landsea). MIR

Sollen wir das Wachstum Öko-Chimären opfern? Vor 150 Jahren waren die meisten unserer VorfahrInnen in Europa arme Bauern. Der Wohlstand hat sich hier vielleicht ver­hundertfacht. In Indien und China wächst das erste Mal in der Geschichte des Pla­neten eine Mittelschicht, Menschen, die aus der ärgsten Armut draußen sind. Wenn AfrikanerInnen Com­puter produzieren wer­den, werden wir sie kaufen und sie werden reicher; jetzt kaufen wir sie aus China und die ChinesInnen werden reicher. Westliche Schuldgefühle können Schaden zufügen: Die Nach­frage nach Mais-Alkohol als Spritzutat in den USA steigt (von oben verordnet), die Mais­bauern und -bäuerinnen erzielen Gewinne, aber die Armen in Mexiko leiden unter den steigenden Preisen von Tortillas.
Umweltschutz und Energiesparen sind sehr wichtig – für uns privat sollten sie selbst­verständlich sein. Der „kleine“ Umwelt­schutz wird dem „großen“ geopfert. Dann haben wir keine Zeit, Abfall zu trennen oder die Heizung (in der Arbeit oder auf der Uni) abzudrehen; zu Hause vergessen wir das nie. Es ist einfacher, die PolitikerInnen oder die Reichen zu beschimpfen.

Kommentare

hmmmp!

Bong! Von Bagger

Bong! Von Bagger abgeschrieben, und auch das Bildchen ist seeehr ähnlich :D

http://www.cicero.de/salon/doha-und-der-religioese-klimawahn/52733

InnInnen

:D Wie antiquiert klingt mir heute das ständige -innen-ieren ... Lustig. 'ts a fad.

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