Hans Unstern – Kratz dich raus

Kratz dich raus (Nein, Gelassenheit, 2010)
Es gibt Alben, auf die hat die Welt gewartet, ohne daß sie davon wußte. Kratz dich raus ist so ein Fall. So eigenwillig, daß man es unmöglich kommen sehen konnte. Ich habe Hans Unstern anfang des Jahres im Radiokulturhaus im Vorprogramm von Ja, Panik gesehen, und das hat in mir gleich mehrere Saiten angeschlagen. So durch und durch eigen und doch absolut unprätentiös. Rücksichtslos und kompromißlos, anachronistisch, anti-überhaupt und doch „schlicht und ergreifend“. Auch in Sachen Text werden hier unerhörte Geschütze aufgefahren.

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