Heiteres Bezirksgericht

1997 wurde eine Cafeteria in Winter Haven (Florida, USA) wegen einer für einen Apfelkuchen eher ungewöhnlichen Zutat verklagt. Hier ein kurzer Auszug aus dem Protokoll der Gerichtsverhandlung:
Richter: Herr L., Sie haben zum damaligen Zeitpunkt während Ihres Ferialjobs in der Küche der Cafeteria gearbeitet. Bitte schildern Sie wahrheitsgetreu, um welche doch etwas pikante Speise es sich beim corpus delicti handelt.
L.: Nun ja, eigentlich war das ursprünglich ein stinknormaler Apfelkuchen, der aber, wie wir alle wissen, auch Vorzüge abseits kulinarischer Genüsse hat. Folgende Zutaten waren darin enthalten:

125 g Butter
125 g Staubzucker
175 g Mehl
1 TL Backpulver
½ kg Äpfel
1 Prise Salz
Zimt
2 Eier
1 Kondom

Richter: Wie bitte? Na hörns, Sie sind vielleicht ein Schweindl!
L.: Schauen Sie denn nie fern? Im Film „American Pie“ wurde erwähnt, dass sich das anfühlt wie …
Richter: Vielen Dank, das reicht mir. Ich will gar nicht wissen, woher dann die Eier kommen (Kichern im Publikum). Weil wir schon beim Fernsehen sind, da halte ich es eher mit Barbara Salesch und Alexander Hold – und die würden sagen: Schuldig im Sinne der Anklage!
L.: Schuldig? Die Gesellschaft, wenn schon.
Richter: Die von mir aus auch.
pro

Anm.: Einiges an diesem Bezirksgericht ist tatsächlich wahr – zumindest, wenn Karl Shaw in seinem „Lexikon der Geschmacklosigkeiten“ nicht gelogen hat.

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