Hochbau: Asphalt

Asphalt Juhu!

1500 Zeichen lobend über Asphalt schreiben. Für normale Menschen noch dazu. Nicht für Ingenieure (generisches Maskulinum) der ASFINAG. Kann ja nicht so schwer sein. Sollte man meinen. 1 Monat Kopfzerbrechen und etliche seltsame Webseitenbesuche später dann die ernüchternde Feststellung. Asphalt + Artikel + unterhaltsam passt so gut zusammen wie Putin + lupenrein + Menschenrechte + Demokrat.
Also sitze ich jetzt hier, 26 Stunden vor dem endgültigen Termin und hab keinen Plan. Soll laut Wikipedia mit den Schläfenlappen zu tun haben, aber ich schweife ab.
Technisch betrachtet ist Asphalt ein Mix aus Bitumen + Gesteinskörnungen deren Eigenschaften unerwarteterweise vom Mischungsverhältnis der Komponenten abhängt. Siehe auch: Bacardi-Cola. Übernimmt man sich mit einem der beiden, wird’s geschmackstechnisch furchtbar. Egal, sei’s drum, das soll hier keine Anleitung zum Bauen einer Privatautobahn werden.
Nur noch 25 Stunden.
Aber Asphalt kann mehr als 16 jährige Mädels betrunken machen! Er ist ein wunderbarer Indikator für die sozioökonomische Bedeutung von Orten. Die Faustformel dazu: ist´s irgendwo interessant, wird schon eine Straße hingebaut werden! (Asphalt)
Beispiel gefällig? Der Mount Everest (Chomolungma für die Tibet-Fraktion): rund 600 Besucher im Jahr. Südosttangente: Über 150000 Besucher. Und das TÄGLICH! Ihr dürft mal raten, wo eine Straße hingebaut worden ist!
Nicht auszudenken, wenn die Champs-Élysées nicht asphaltiert, sondern so unzugänglich wie der Gangkhar Puensum (höchster unbestiegener Berg der Welt – 7570m) wären. Was würde der Sarkozy dann am 14. Juli machen? Sicherlich irgendeinen seltsamen Vorschlag aus dem Hut zaubern und keine Militärparade beglotzen.
Also was merken wir uns? Asphalt gut – alles Gut!

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