In Sachen Junta

Nicht nur werden die Geschehnisse der argentinischen Militärdiktatur ausführlich in Form von Zeugnissen und Berichten dokumentiert, auch filmisch setzen sich einige Werke mit dem kollektiven Trauma auseinander.
In Garage Olimpo (od. Junta, 1999) hat sich Regisseur Marco Becchis seine eigenen Erfahrungen als Gefangener abgefilmt.

Er erzählt eine fiktive Geschichte um eine junge Inhaftierte und die Beziehung, die sich zwischen ihr und ihrem Folterer entwickelt. Gerne würde man sich sagen, es sei „nur“ eine Fiktion.
Auf einer wahren Begebenheit jedoch beruht der Film Crónica de una fuga (Buenos Aires 1977) von Adrián Caetano, der die erfolgreiche Flucht von vier Inhaftierten nacherzählt.
Neben diesen beiden Filmen, die explizit die Vorgänge in den geheimen Lagern visualisieren, gibt es einige, die sich mit den Thematiken der Geschichte in anderer Form auseinandersetzen, wie die Spielfilme La historia oficial (1984) und Kamchatka (2002) sowie der bemerkenswerte Essayfilm Los rubios (2003) und die aufschlussreiche Dokumentation Botín de guerra (2000). Sie alle handeln auf die eine oder andere Weise von Kindern von Verschwundenen.

Mehr zum Thema: Subversivo Clandestino

Neuen Kommentar schreiben

Plain text

  • Keine HTML-Tags erlaubt.
  • Internet- und E-Mail-Adressen werden automatisch umgewandelt.
  • HTML - Zeilenumbrüche und Absätze werden automatisch erzeugt.
By submitting this form, you accept the Mollom privacy policy.