Lachssauce

Alle können Spaghetti kochen. Auf dieser Basis aufbauend kümmern wir uns um die Sauce und wir müssen Sauce haben, denn ansonsten schmecken die Spaghetti einfach nur langweilig. Im äußersten Notfall kann man einfach Ketchup und Spaghetti zu sich nehmen, aber warum, weshalb sich diese Tristesse antun, wenn es doch viel leckerer zugehen kann. Wir leisten uns Lachs, denn alle anderen Fische stinken gewaltig und nehmen zuviel Zeit in Anspruch. Wir nehmen den Lachs, pummelig und mit gutem Teint und legen ihn zur Seite. Wir nehmen Honig, jawohl Honig, und das nicht zu knapp, wir nehmen Honig und Orangensaft, und wenn wir keinen Orangensaft haben, dann Mangosaft, irgendeinen Saft einer Frucht, und rühren diesen mit zwei bis drei großen Löffeln Honig um, so gut es eben geht. Dann nehmen wir entweder Chilischoten und schneiden mit Handschuhen die Dinger klein, (mit dem Finger, der die Chilischote angefasst hat, ins Auge zu fahren oder über die Lippen ist seeehr ungut) oder wir sind so intelligent und haben die fertigen kleinen Chilikörnerdinger, die auch in den Döner kommen. Äußerst selektiv verstreuen wir ein paar wenige in den Honig-Orangsensaft und dann ist der Lachs dran. Wir zerkleinern ihn. Zerkleinerte Lachsteile kommen also zum Honig bzw. zum Saft etc. Wir warten. Eine Stunde. Dann nehmen wir das ganze aus dem Kühlschrank, nehmen eine Pfanne, erhitzen Olivenöl, wälzen noch Curry mit ein bisschen glasigen Zwiebeln mit ein wenig Tomatenmark in der Pfanne und dann … dann kommt der Lachs inklusive dem ganzen Saft. Umrühren und es muss brutzeln! Dann einfach gemütlich das ganze über die Spaghetti gießen, sich vorn Fernseher setzen und die Couch bekleckern.

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