Neues Hüsteln im Rauchereck

Dank Schuldenkrise, die den finanziellen Klobus in den kapitalistischen Untergang fährt; dank Fukushimas nuklearem Aus-/Unfall; dank Bin Ladens Loch im Kopf, dank … was weiß ich, ist die österreichische Öffentlichkeit von einem wichtigen Thema abgelenkt: NichtraucherInnenschutz.

Ja, gut! Vielleicht liegt dieses Thema nur mir persönlich auf der Lunge. Aber ich darf dies-bzgl. hysterisch sein, ich bin Vater eines Kleinkindes. Ich weiß auch, dass in Lokalen mit abgetrennten Bereichen jener der NichtraucherInnen immer noch eine höhere (giftige) Feinstaubbelastung aufweist, als der Parkplatz einer Harley-Convention.
Nun hält aber die Gastgartenzeit Einzug in Wien und selbst im Freiluftbereich des Kindercafes „Wiener Dschungel“ finden sich gelegentlich „Erwachsene“ ein, die, inmitten der Kinderschar, ihre Tschik leger in die Lüfte recken (für drei Züge pro).
Nicht nur die Innenbereiche sind also falsch reglementiert – hierbei wird durch die Regelung getäuscht und somit gefährdet –, der Gastgarten wird überhaupt nicht „bedacht“.
Man könnte das natürlich mit der Frischluft im Freien entschuldigen. Aber würdet ihr eure Sommerzeit, mit dem Auspuffrohr eines standgasenden LKW im Gesicht, verbringen? Warum nicht? Ist immer noch gesünder, als der wienübliche Gastgarten – je nachdem, wie der Wind sich dreht.
Dieser bläst in Wien zwar immer, den verantwortlichen Ministerien bzw. Regierenden bzw. LandespolitikerInnen bzw. dem Pröll Erwin, von Seiten der mehrheitlichen NichtraucherInnen, aber nicht heftig genug ins Gesicht (lebt auch im sturmstillen NÖ).

Neuen Kommentar schreiben

Plain text

  • Keine HTML-Tags erlaubt.
  • Internet- und E-Mail-Adressen werden automatisch umgewandelt.
  • HTML - Zeilenumbrüche und Absätze werden automatisch erzeugt.
By submitting this form, you accept the Mollom privacy policy.