So gehts!

Der Bagger hat bei den bedeutendsten ostösterreichischen Regionalzeitschriften nachgefragt: Wie wird mau ein populäres, wirtschaftlich florierendes, anerkanntes Medium? Hier die Enthüllung der Erfolgsgeheimnisse.

Unseres verraten wir natürlich nicht, wir sind ja nicht blöd – aber auf unsere Anfrage hin sind uns doch einige Szenegrößen der ostösterreichischen Medienlandschaft auf den Leim gegangen. Zum Beispiel:

keine DelikatessenKEINE DELIKATESSEN – Zeitschrift für Literatur

… begann als „Bühne für SchriftBilder“ und war vorgesehen als Studierendenprojekt, aber mehr als Projekt, denn studierend. Wir hatten von Anfang an kein Konzept und genau das verhalf uns bis hierher zu kommen und sicher noch weiter. Zu Beginn war es uns wichtig Schriftsteller/innen zu publizieren, die noch nicht oder wenig am Literaturmarkt bekannt waren. In der Mitte unserer Laufbahn kamen wir darauf, dass es wichtig ist und auch interessant sein kann, Autor(inn)en zu veröffentlichen, die einen gewissen Berühmtheitsgrad erreicht haben. Geheimnis haben wir keines, somit auch keinen Erfolg im herkömmlichen Sinn – wir sind einfach zäh geblieben und wollten nicht aufhören. Je länger man an etwas arbeitet, desto weniger will man es aufgeben, da man es selber wird. Es haben viele Menschen, die das Team nach einiger Zeit verlassen haben, u.a. Bernhard Pöckl, Elisabeth Rehse-Holzer, Stefan Fadinger, die Zeitschrift geprägt und aufgebaut.
Auf weitere Delikatessen!
www.keinedelikatessen.at

übermorgenüber.morgen: Das Geheimnis unseres Rezepts

Gebacken in der Glut der österreichischen Bildungsproteste versalzte diese junge Zeitung bald die Suppe der linken Szene. Ob Kritik am schwarzen Block oder der Frauenmädchenlesbendemo, die Emotionen kochten hoch und die über.morgen wurde in den linken Protestküchen verbrannt. Den Herd drehen wir deshalb noch lange nicht ab, lassen weiterhin viele KöchInnen den Brei verderben und freuen uns ganz besonders, wenn am Ende alles wieder hochkommt. Schließlich sind wir eine Zeitung und keine Pizza.
http://uebermorgen.at

hydraDas Erfolgsrezept der Hydra

Kein Erfolg ohne harte, ehrliche Arbeit. Insbesondere die Witzproduktion versteht hier keinen Spaß. Pointen fallen nicht vom Himmel oder liegen auf der Straße. Das bedeutet selbstverständlich, dass die Erzeugung von humoristischen Produkten eine kostspielige ist. Hydra hat darum seine Witzerzeugungsfabriken bereits vor Jahren nach China verlegt. Dort wird jede einzelne Pointe in Handarbeit von jungen, blondgelockten Chinesinnen angefertigt. Selbstverständlich werden dabei europäische Qualitätsstandards eingehalten. Jeder Arbeitsplatz verfügt über einen Plastikblumenstrauß, die Arbeitshandschuhe sind aus buntem Latex und gelegentliche Produktionsrückstände werden ausschließlich parfümiert in den naheliegenden Fluss geleitet. Für den Transport schließlich werden fair trade gehandelte Second Hand Frachter verwendet. So kann der heimische Konsument mit reinstem Gewissen über unsere Witze lachen. Diese Standards sind es, die unser Erfolgsrezept ausmachen. Hydra – so lustig wie die Vorgeschichte des T-Shirts, das du trägst.
http://hydrazine.at

rokkoRokko’s Erfolgsgeheimnis

I’m Rokko the Monkey the pride of the loo
I make people happy that’s all I can do
I’m hitting the wall all the children to please
Grown-ups enjoy watching me catching their fleas
Now there is no answer to this I can think up
I duck into a bar, sit back and drink up
While you‘re watching me I am watching you too
You’re as funny to me as I am to you
(wir gehorchen Tiny Tim, Tura Santana, Shannon Selberg und Gena Rowlands)
www.rokkosadventures.at

Und zum Abschluss das Geheimnis des vermutlich entspanntesten Redaktionsteams:

So macht’s das Kloblatt
kloblatt
www.kloblatt.at

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