Tanja - Teil 2

Fortsetzung aus Bagger No. 11


Als ich zum ersten Mal bei ihr auf Besuch war wollte sie Sexualattentäter und Opfer spielen. Mit einem Bleistiftmesser musste ich sie bedrohen und ihre brettflache Knabenbrust streicheln. Nie zuvor hatte ich ein weibliches Geschöpf so stöhnen gehört.
Ein andermal spielten wir es zu dritt in einem Schützengraben, der geschwätzige Freund war mit dabei, und meine Eltern saßen nichts ahnend ums Eck, bei Kaffee und Kuchen.
Was Böses habe ich mir nicht dabei gedacht.
Auch eines Abends, als ich wegschauen sollte, sie müsse kurz etwas nachschauen, schon hatte sie sich Rock und Slip runter gezogen und begutachtete ihr Geschlecht, in meinem Zimmer, während sich unsere Eltern zwei Räume weiter gerade kennen lernten.
Tanja verstörte mich, das mochte ich.
Hätten wir uns nicht wegen einer blöden Geldsache für immer zerstritten – du und deine Scheißmutter – dann wäre es nach der Schlauchabspritzgeschichte ohnehin nicht mehr lange gut gegangen mit uns.
Omas Gartenhäuschen.
Klatschnass liefen wir hinein, dann geschah es,
Tanja zieht sich aus, legt sich aufs Bett, beginnt sich zu streicheln und will, dass auch ich mein Handtuch fallen lasse.
Ich hätte das nicht tun sollen.
Der is’ ja genauso klein wie der von meinem Bruder.
Ihr Bruder war damals noch fünf.
Tanja wusste nicht, dass sie mir mit ihrer Enttäuschung das FKK-Baden für mehrere Jahre vergällt hatte.
Zum Glück waren wir ja erst 10 oder 11, da war noch Einiges im Wachsen.

Zwei, vielleicht auch drei Jahre später verließ sie uns, lange Zeit hatte ich nichts mehr von ihr gehört; dann irgendwann, ein Gerücht, sie sei in England und habe LSD genommen.
Tanja in the sky with diamonds.
Und jetzt auch im Bagger.

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