Tiefbau: Fegefeuer

Fegefeuer Hell-dunkel, schwarz-weiß, gut-böse, Himmel und Hölle. Das Gleichnis schlechthin für den allgegenwärtigen Dualismus. Erklärung und Grundlage unserer Weltsicht als Übertragung ins Jenseitige und als Projektion des Jenseitigen auf das Diesseits. Die Guten werden belohnt, die Schlechten bestraft – einfache, logische Folgerung, der sich jeder, der ein wenig bei Verstand ist, fügen wird. Man hat die Wahl: Auch die kleinste, ungesühnte Sünde führt geradewegs in die Hölle, das ist zwar hart, aber folgerichtig.

Doch dann: Das Fegefeuer, dieses mißgestaltete Gebilde, das nicht Fisch noch Fleisch sein will. Eine dreiwertige Logik? So etwas ist von Beginn an zum Scheitern verurteilt. Ist es nun gut, oder schlecht, hell, oder dunkel, erstrebenswert, oder verwerflich? Die Ablaß-Kasse klingelt, die Seelenmessen sind ein einträgliches Geschäft. Doch der Preis des materiellen Segens ist der Verlust der moralischen Konsequenz – doch wenn man nichts zu verlieren hat … Wäre die katholische Kirche (und das ganze Christentum) nicht von Anfang an eine entbehrliche Fehlgeburt gewesen, das Fegefeuer hätte sie endgültig diskreditiert.

Kommentare

Tiefbau: clr

Viel entbehrlicher ist nur noch dieser Text. Was will uns der Autor sagen? Die Fegefeuertheologie nicht verstanden, kein Tau vom mittelalterlichen Stiftungswesen und eine eingeschränktes Weltbild; die idealen Voraussetzungen für einen entbehrlichen Artikel. Aber ich befürchte es wird nicht der letzte bleiben...

Neuen Kommentar schreiben

Plain text

  • Keine HTML-Tags erlaubt.
  • Internet- und E-Mail-Adressen werden automatisch umgewandelt.
  • HTML - Zeilenumbrüche und Absätze werden automatisch erzeugt.
By submitting this form, you accept the Mollom privacy policy.