Tiefbau: Wellness, Wellness über alles, über alles auf der Welt.

Gibt der geneigte Mensch den Begriff Wellness bei Google ein, so darf er sich über 135.000.00 Treffer freuen. Und hat damit den ersten großen Fehler gemacht: In einer Welt, in der es Wellnesswässerchen linksdrehend (für wunderschöne [a.D.] Marxistinnen) sowie rechtsdrehend (für Führer des dritten Reiches ähhh Lagers) gibt, ist der Begriff ungefähr so viel Wert wie isländische Schuldverschreibungen.

Der Papst der Wellnessfaschisten ähm -fetischisten ist ein gewisser Dungl Willhelm. Heiße 64 Jahre alt geworden. In Äthiopien respektabel, für einen Führer der Wellnessbewegung so traurig wie das Wahlergebnis der Grünen bei der kommenden EU-Wahl. Also mal im dunglschen Universum vorbeigesurft, um einen nutzlosen Tee zum Munterwerden zu kaufen? 5,75€? Geschenkt. Egal ob, das so effektiv wie Styropor gegen Tortenheißhunger ist oder nicht. Da steht Dungl drauf und wo Dungl drauf steht, ist Wellness drin, und das ist super. Aber ich sage euch: Wahres Wellnessempfinden kommt von innen. Sprich, es ist die Kruste des Schweinsbraten, die mit der Magensäure zu Raufen beginnt, oder der Tequilla, der die Darmwand durchfressen will. Wir wollen ja nicht wie der Dungl Willi enden …

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