Und schon wieder ein Vordenker

Mütze, Fenster, Gartenzaun.

Langsam wird es wirklich Zeit, Mike Krügers Lebenswerk einmal umfassend zu würdigen. Nicht nur, daß er zu den ganz wenigen deutschen Lyrikern gehört, denen es gelungen ist, das beinah unreimbare Wort Senf ihrem Kunstwollen zu beugen:

“…jetzt steh’ ich hier am Würstchenstand
und schwitze, weil ich kämpf’
mit einer kleinen Tube,
drin ist Sämpf.” (Der Nippel, Strophe 1)

Nein, er hat auch vor fast dreißig Jahren, als ein Großteil des Baggerteams noch nicht einmal in den Windeln lag, dem Bagger eine Hymne gedichtet und gesungen. Daß darin der “Goldene Bagger am Band” erwähnt wird, heißt uns auf künftige Dekorierung hoffen (auch wenn unsere Buttons jetzt schon ziemlich cool sind. Haben Sie wohl schon einen?). Und es gibt keinen unter uns, der sich nicht porträtiert fühlte, wenn er die Personifikation des Inbegriffs baggerischen Strebens vor Ohren hat: Bodo.

Bodo ist direkt. Er baggert gern weit, und er baggert gern tief. Und fallweise nimmt er wen auf die Schaufel. So sind wir eben. Wo wir baggern, geht nie was schief. Also, falls Sie mal ein Loch brauchen oder uns ein Stück von Ihrem Haus abtreten wollen – nur zu. Aber eh es so weit ist, laßt uns nochmal alle im Chor den wohlgereimten Kehrvers wiederholen:

“Bagger, Bagger,
Bagger, Bagger,
Bagger, Bagger,
Bagger, Bagger,
Bagger, Bagger,
Bagger, Bagger,
Baggerloch.”

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