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Hier finden sich Artikel, die bisher in keiner Ausgabe abgedruckt wurden. Insbesondere aktuelle Artikel und Rezensionen sollten hier von Zeit zu Zeit erscheinen.

Was man mit Fotos alles nicht machen darf.

Heute hat der derstandard.at über gefälschte Fotos von Nokia berichtet – und ist dabei gleich selbst in die Copyrightfalle getappt.

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Zwischen Kakaoduft und Hopfenaroma

die Kreuzung

Wie sich die Kreuzung von Huber- und Steinergasse mit der Ottakringer Straße ihrer Umstände erwehrt.

Kreuzungen verbinden: Da kommen Menschen aus allen Himmelsichtungen zusammen, in den Parterres der Eckhäuser pulsiert das Geschäftsleben und an den Haltestellen öffentlicher Verkehrsmittel treffen sich alte Bekannte. Kreuzungen bilden die Knotenpunkte des öffentlichen Lebens.
Aber es geht auch anders. Wo wohl früher eine ungeregelte Zusammenkunft dreier Straßen Platz ließ, für den gepflegten Plausch unter Nachbarn, für Straßenverkäufer, die ihre Ware anpreisen, für ein paar Bäume die schattige Plätze garantieren, da drängen heute mehrspurige Straßen und Parkplatzreihen die Gehsteige eng an die Hauswände und der Verkehr treibt auch überzeugte NutzerInnnen des öffentlichen Raums schnell wieder in ruhigere Zufluchtsorte. Eher zerschneiden die ehemaligen Lebensadern den Fleck, als dass sie die vier Häuserklippen verbinden könnten.

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Message About Some Bottles

Snape's seven bottles - or the next best thing to them.

How low can the Bagger go? At least they aren’t publishing Harry Potter fan fiction. Or haven’t been, so far. Well, not quite.

The good news: Voldemort isn’t coming back. Even those who failed to read about his ignominious demise in 2007 have by now watched it both in the cinema and on DVD, at least twice; and J. K. Rowling has actually turned to writing other stuff, instead of giving us (as many feared) a prequel on the youthful adventures of Armando Dippet. The world is well and truly rid of Tom Riddle.

The bad news: We are still struggling with the other riddle – the one Harry and Hermione were confronted with in The Philosopher’s Stone, towards the end of chapter sixteen (“Through the Trapdoor”); a logical puzzle concerning bottles, set by the children’s sinister Potions teacher Severus Snape. Several solutions have been published; yet, while some of them are quite accurate as far as they go, I haven’t seen a complete analysis, and nobody, it seems, has even begun to think about its implications.

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Spanische Märchenstunde

Geld für Banken, Sparpakete für die Bevölkerung

Eigentlich kaum zu glauben: Spanien hat derzeit eine Arbeitslosen-Rate von fast 25% und von den 15- bis 24-Jährigen steht sogar jeder zweite ohne Beschäftigung da. Gleichzeitig sind einige spanische Unternehmen vom Typus Bank von der Insolvenz bedroht. Was macht die vom Volk (zugegebener Maßen mangels Alternative) gewählte Regierung? Sie bittet die EU um Hilfsgelder für die angeschlagenen Banken. 100 Milliarden einstweilen, das sollte fürs Erste genügen.

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theoral

thoral #4

Das Konzept der Serie Baggers Konkurrenz ist ja genau genommen: Welchen Schriftwerken könnte der Bagger an einem gewissen möglichen Ablagerungsort noch begegnen. Wenn auch der besagte Ort in diesem Fall doch etwas unpassend erscheint, wollen wir uns doch ein wenig diesem interessanten Machwerk widmen - wo auch immer wir uns gerade befinden.

Wir sprechen von theoral - eine Kleinbuch-Serie mit dem selbsterklärenden Untertitel: oral music history and interesting interviews.  Auf der projekteigenen Homepage wird das folgendermaßen ausgeführt:

Es ist unser Ziel, einen ständig wachsenden und sich formenden corpus von meist nur mündlich überlieferter Geschichte der creative music (improvisierte, experimentelle, Neue, Jazz, &c. Musik) zu schaffen. Wir treten aber nicht als Autoren auf, sondern übergeben – in Form von Gesprächen – das Wort an jene, die diese Geschichte lebten und leben.

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Angela Merkels linke Tour

Alle schreiben von der großen Niederlage der Angela Merkel. Da hat ihr doch die ohnehin schon im Wachkoma liegende FDP tatsächlich den Kandidaten der rot-grünen Opposition aufs Aug gedrückt! Wirklich?

Mau mag von ihr halten, was mau will, sie als zögerlich, kleingeistig und etwas altbacken ansehen. Aber mau muss ihr dennoch zugestehen, dass sie sich im Großen und Ganzen recht gut hält, ohne gröbere Fehler zu begehen oder schlimme Rückschläge wegstecken zu müssen. Und auch wer von ihrer Linie herzlich wenig hält, muss zugeben, dass sie ihre Klientel (gemessen an der Konkurrenz) hervorragend vertritt.
Da wundert es dann auch nicht, wenn sich alle Neiderinnen und Gegner sogleich auf alles stürzen, was ein bisschen nach Versagen aussieht. Aber erst einmal langsam. Wie war das noch einmal mit dem Herrn Gauck? Wer ist das überhaupt und warum finden den die deutschen Grünen und die SPD so toll, dass sie ihn unbedingt als Präsidenten wollten?

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"Vorerst gescheitert"

„Vorerst gescheitert“: Karl Theodor zu Guttenbergs Interview mit Giovanni di Lorenzo, erschienen im Herder Verlag, 2011

Die Wellen schlagen hoch wenn die Rede auf den früheren deutschen Verteidigungsminister zu Guttenberg kommt. Sein Interviewbuch löste nicht nur bei der Leserschaft der „Zeit“ Empörung aus – dort aber besonders viel. Denn sein Interviewpartner war Zeitchefredakteur Giovanni di Lorenzo, der einen Vorabdruck in der Hamburger Wochenzeitung veröffentlichte und hier auf wenigen Seiten das „best of KT“ präsentierte. Dem akademischen Publikum der Zeit missfiel das Rampenlicht, das dem aus allen Ämtern ausgeschiedenen Expolitiker zuteil wurde. Man vermutet in Lorenzo einen Steigbügel-Halter für Guttenbergs politisches Comeback.

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Die Islamisierung des Herrn Novak

Freitag, 22. Juli 2011, 16 Uhr nachmittag. Die Wanze befindet sich – wie sie dorthin kam, sei dahingestellt – im Wohnzimmer des Herrn Fridolin J. Novak im 16. Wiener Gemeindebezirk, verborgen hinter der Kanne frisch aufgegossenen Tees, aus der sich Novak soeben die erste Tasse eingeschenkt hat.

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Seriöse Berichterstattung und Rätselraten unter erschwerten Umständen

In der Nacht auf Montag wurde angeblich Osama Bin Laden, das mutmaßliche Oberhaupt des Terrornetzwerks Al Kaida, das verdächtigt wird, die Anschläge auf das New Yorker World Trade Center im September 2011 durchgeführt zu haben, in Abbottabad, ungefähr 200 Kilometer nördlich von Islamabad bei einem Spazialeinsatz amerikanischer Elitesoldaten getötet.
US-Präsident Barack Obama berichtete in

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Hosni im Verbenwunderland

„Wie heißt Kuhstall auf arabisch?“ – „Muh-barack.“ (Uralt-Witz)

„Ich verbe gerne Wörter. Verben skurrilt die Sprache“, bemerkte einst Calvin zu seinem Tiger Hobbes. In den letzten Tagen hat die arabische Welt – zumindest soweit sie in englischer Sprache bloggt – den Familiennamen des ägyptischen Ex-Präsidenten geverbt. „To mubarak“ bedeutet jetzt „kleben“ – am Sessel oder anderswo. „Mubarak die Scherben zusammen, vielleicht kann man den Topf nachher noch brauchen.“ „Now we must all mubarak together.“ Stick together, soll das natürlich heißen. Oder auch als Gewaltandrohung: „Ich mubarak’ dir eine, daß du an der Wand mubarakst.“

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