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Hier finden sich Artikel, die bisher in keiner Ausgabe abgedruckt wurden. Insbesondere aktuelle Artikel und Rezensionen sollten hier von Zeit zu Zeit erscheinen.

Rezension: Wolfgang Tschirk - Vom Spiegel des Universums. Eine Geistesgeschichte der Mathematik.

kurze Beschreibung„Naturwissenschaftliche Theorien kommen und gehen.[…] Ganz anders ergeht es da der Mathematik.“ Wolfgang Tschirks logisches Nachfolgewerk des Buches „Vom Universum – eine Geistesgeschichte der Physik“ lädt zu einer Zeitreise durch die Geschichte einer Wissenschaft, die heutzutage w

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Sterben in Wien

Eine Führung im Wienmuseum Karlsplatz

„Mit dem Tod habe ich nichts zu schaffen. Bin ich, ist er nicht. Ist er, bin ich nicht.“ vermag man wie Epikur zu denken. Wird somit der an die Wand gemalte Teufel genannt, so kommt er auch schon gerannt, und man befindet sich an einem düsteren und wolkenverhangenen Sonntagnachmittag, an dem man mit einem Besuch des Wienmuseums am Karlsplatz die Zeit totschlagen wollte, mitten in einer Führung zum lebensfeindlichsten Thema überhaupt: nämlich über die Geschichte der ewigen Wiener Jagdgründe. Man erfährt einiges über Tötungs- und Bestattungsriten, wie sie im Laufe der Zeit ihren Wandel erfahren haben, und wie bzw. warum nicht mal vor dem Tode alle gleich waren (Die Habsburger waren zum Beispiel um einiges gleicher und durften sich dreifach bestatten lassen – wie ungerecht!).

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Vienna/Emma Sightseeing


Sightseeing am Südbahnhof


simply the best


Baustelle für den neuen Wiener Hauptbahnhof


Nicht Enna, sondern Emma hieß der Sturm, der darüber hinwegbrauste und dabei auch einen Kran umwarf. Im Hintergrund, rechts über dem Bagger ist noch die davon geschlagene Bresche zu sehen.

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hotel prestige - 2007 - take a souvenir from your teenage confusion (pumpkin records)

take a souvenir from your teenage confusion ist das erste (reguläre) album der kapelle um die gebrüder tiefenthaler, dabei gibt es die band schon seit 2001. gut ding braucht weile. dieser tonträger spielt mit den verscheidnsten genres und sprachen und klingt doch wie aus einem guss; selten ist ein album derart “kompakt”.

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Von Kino und Fäkalien

Wer kennt sie nicht, die berühmte Zithermusik von Anton Karas zu einer der wohl herausragendsten Filmproduktionen der Geschichte? Wer sich die Titelmelodie zu sowie Filmausschnitte aus „Der dritte Mann“ an einem für audiovisuelle Genüsse eher ungewöhnlichen Ort zu Gemüte führen will, dem sei eine Führung im Wiener Kanalisationssystem empfohlen.

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Butze Wirsch: Gastroenteritia. Music for triangel quintet, piccolo and violas. 200?

Was hat sich der Komponist wohl dabei gedacht? müsste man sich beim Anhören dieses ersten Monumentalwerks unweigerlich beständig fragen. Schon vor knapp zehn Jahren hatte Wirsch mit Werken im Stile seiner „faekralen Musik“, welche sich auf urtümliche, von alters her gepflogene Klänge beruft, Aufsehen erregt und wenig später mit seinen „An/n/alen 2000“ für Furore in Konzerthäusern und Feuilletons gesorgt.

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