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Hier finden sich Artikel, die bisher in keiner Ausgabe abgedruckt wurden. Insbesondere aktuelle Artikel und Rezensionen sollten hier von Zeit zu Zeit erscheinen.

Freie Medien (Podiumsdiskussion)

Am Donnerstag, 18. September 08 fand in den Räumlichkeiten von Global 2000 eine Podiumsdiskussion zum Thema “Haben freie Medien Zukunft?” statt.

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Wessen Straße? Unsre Straße?

Ein Streitgespräch über den Sinn des politisch aktiv Seins

Nachdem sie bisher heimlich Manfreds Existenzfragen („Viel Lärm ums Nichts“; siehe Bagger-Ausgabe No. 3)und die hitzige Religionsdebatte zwischen Thusnelda und Joachim („Feuer auf die Altäre“ in No. 5) für uns belauscht hat, ist die neugierige Bagger-Wanze weitergekrabbelt und
gerade in einer Cliché-WG in der Zieglergasse im siebten Wiener Gemeindebezirk gelandet, wo sich Roman, Philosophiestudent, Philodendra, eine Kultur- und Sozialanthropologin im 5. Semester, die gerade von einer längeren Indien- und Nepalreise zurückgekehrt ist und Kaspar, Schlagzeuger der Polit-Punk-Band „New World Order“ und Beleger einiger Kurse aus Publizistik und Politikwissenschaften, gerade anschicken, ihr spät-vomittägliches Frühstück einzunehmen. Roswitha, die 4vierte Mitbewohnerin, ist noch nicht aufgetaucht und erholt sich vermutlich noch von etwas länger geratenen vorabendlichen Aktivitäten.

Kaspar: (kommt gerade in die gemütlich eingerichtete Wohnküche geschlurft): Sonst noch jemand Kaffee?

Philodendra: Ja, wenn du schon dabei bist.

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Nach Kärnten

Sinniert man nach den deutlichsten Zeichen dafür, dass KärntnerInnen etwas dämlicher als der Rest dieses ansonsten hochkarätigen Österreichs sind, fallen einem bestimmt die phlegmatische Phonetik des Kärntner Dialekts, die kurios bis skandalösen Orsttafelstreits, der Kärntner Heimatherbst mit seinen volkstümlichen Sauf- und Fressfesten, die Person Jörg Haider und einige andere südländi

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Schweigen

Ich habe nichts zu sagen. Darum schweige ich. Denn worüber man nicht sprechen kann, darüber soll man ja bekanntlich schweigen. Was aber jetzt nicht heißt, dass ich über etwas nicht sprechen kann, denn dann wäre ja etwas da, worüber ich womöglich nur nicht sprechen sollte (wie ein Geheimnis zum Beispiel). Da ist aber einfach nichts.

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Baggerfan der allerersten Stunde

Immer wieder stellt man uns die Frage, wie tief die Wurzeln des Baggers denn nun reichen – die Antwort ist und bleibt: so tief, daß wir selbst noch weit davon entfernt sind, ihre Enden ausgebuddelt zu haben.

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Zum Eierlegen

Es kommt immer darauf an, wen man fragt.

Manche Leute sind vom demokratischen Prinzip so überzeugt, daß sie sogar logische Probleme mittels Abstimmung lösen wollen. So etwa die fleißigen Heinzelmännchen, die unermüdlich neue Versionen kommunikationsfördernder Computerprogramme verschenken. Wer sich in den letzten Tagen ICQ6 heruntergeladen hat, mußte vor Abschluß der Installation eine Multiple-Choice-Testfrage beantworten: „Was war zuerst da? a) Henne, b) Ei.“ Ich habe „Ei“ angeklickt; war ich voreilig?

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Interview mit Sunil Pokaharel

Dieses Interview bildete die Grundlage des Artikels Identitätskrisengebiet aus der 6. Ausgabe des Baggers.

Aus technischne Gründen fehlt der Anfang der Aufnahme des Interviews mit Sunil Pokharel. Daher beginnt die folgende Transkription mit ein paar vagen Notizen, die sich die “Interviewee” direkt nach dem Gespräch gemacht hat.
Wir bitten um Verständnis!

Why did you choose to become an actor?

Coincidental. People who were against the system would come to Aarohan.
It was almost shut down in the beginnging, because there was no money. (Even though this was their motto/spirit, but it just doesn’t work this way). Almost everybody got back to their villages, to work in farming.
But then Sunil got admitted to Delhi National theatre and a friend got a good job. When he came back from Delhi, things went on.

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Rezension: Wolfgang Tschirk - Vom Spiegel des Universums. Eine Geistesgeschichte der Mathematik.

kurze Beschreibung„Naturwissenschaftliche Theorien kommen und gehen.[…] Ganz anders ergeht es da der Mathematik.“ Wolfgang Tschirks logisches Nachfolgewerk des Buches „Vom Universum – eine Geistesgeschichte der Physik“ lädt zu einer Zeitreise durch die Geschichte einer Wissenschaft, die heutzutage w

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Sterben in Wien

Eine Führung im Wienmuseum Karlsplatz

„Mit dem Tod habe ich nichts zu schaffen. Bin ich, ist er nicht. Ist er, bin ich nicht.“ vermag man wie Epikur zu denken. Wird somit der an die Wand gemalte Teufel genannt, so kommt er auch schon gerannt, und man befindet sich an einem düsteren und wolkenverhangenen Sonntagnachmittag, an dem man mit einem Besuch des Wienmuseums am Karlsplatz die Zeit totschlagen wollte, mitten in einer Führung zum lebensfeindlichsten Thema überhaupt: nämlich über die Geschichte der ewigen Wiener Jagdgründe. Man erfährt einiges über Tötungs- und Bestattungsriten, wie sie im Laufe der Zeit ihren Wandel erfahren haben, und wie bzw. warum nicht mal vor dem Tode alle gleich waren (Die Habsburger waren zum Beispiel um einiges gleicher und durften sich dreifach bestatten lassen – wie ungerecht!).

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Vienna/Emma Sightseeing


Sightseeing am Südbahnhof


simply the best


Baustelle für den neuen Wiener Hauptbahnhof


Nicht Enna, sondern Emma hieß der Sturm, der darüber hinwegbrauste und dabei auch einen Kran umwarf. Im Hintergrund, rechts über dem Bagger ist noch die davon geschlagene Bresche zu sehen.

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