linkes/rechtes Eck

Ein Eck, reserviert für verschiedenste politische Meinungen.

Zurück in die Zukunft!

Illusorisch, unfinanzierbar, weltfremd … das sind Schlagworte, mit denen die Forderungen der Bildungsprotest-Bewegung regelmäßig stigmatisiert wird.
Dass dies völliger Unsinn ist, zeigt ein kurzer Blick auf die maßgeblichen Veränderungen im Universitätsbereich in den letzten zehn Jahren. Die zentralen Anliegen betreffen nämlich durchgehend alte bildungspolitische Errungenschaften, die zuletzt einer ignoranten, arroganten und bildungsfeindlichen Politik zum Opfer gefallen sind.

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Rechts-Links

Ist das noch sinnvoll, das Links und Rechts? Ist das nicht eher eine Layoutsache?
Seit Jahrzehnten wiederholt das linke Professoriat, dass Sozi/Kommunismus links und Faschi/Nazismus rechts sind. Strache und Haider sollen rechts sein, brutale Glatzen ebenso. Rechts sind aber auch die Liberalen und Libertarianer. Wie geht das zusammen?
Nehmen wir zwei Parameter: Macht des Staates (was darf der Staat vorschreiben und bestimmen) und das Geld, das er den Menschen unter Androhung der Gewalt nimmt (= Steuern):
Ganz links auf der Skala sind dann kommu/faschistische Diktaturen.

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Information ist keine Packerlsuppe

Was der Journalismus von Billa lernen kann.

Der Mensch ist mit Schrott leicht zu verführen. Wahr, unwahr – wen kümmert’s, solange es sich verkauft? Immer wieder kommt von hohen Tieren des Boulevardjournalismus’ der „Billa-Vergleich“. Vor einiger Zeit wieder von Atha Athanasiadis, Chefredakteur der Zeitschrift NEWS. Bei einer Podiumsdiskussion im NIG sagt er: „Der Erfolg spricht für uns! Es ist mir egal, ob Sie (Anm.: Ö1-Moderatorin Elisa Vass) NEWS lesen! Wir haben 700 000 Leser. Wir haben Erfolg. Beim Billa regt sich ja auch niemand darüber auf, dass er erfolgreich ist!“

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Das Wiener Lugeck

Bär Wer öfter in der inneren Stadt unterwegs ist, wird das Lugeck (nicht nur, aber auch wegen der Nähe zu Stephansdom und Ankeruhr) kennen, auch wenn er kein leidenschaftlicher Eisesser ist … Wer aber weiß, dass dieser Ort ein Geheimnis birgt?

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Schlechte Autobahnen

HC Strache erklärte mit sarkastischem Unterton vor gut einem Jahr in der ORF-Pressestunde, was alles schlecht an der Zeit des Nationalsozialismus gewesen ist: „Der Erste Mai, die Kirchensteuer, VW-Produktion, Autobahnbauten, das war alles entsetzlich.“

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Nach Kärnten

Sinniert man nach den deutlichsten Zeichen dafür, dass KärntnerInnen etwas dämlicher als der Rest dieses ansonsten hochkarätigen Österreichs sind, fallen einem bestimmt die phlegmatische Phonetik des Kärntner Dialekts, die kurios bis skandalösen Orsttafelstreits, der Kärntner Heimatherbst mit seinen volkstümlichen Sauf- und Fressfesten, die Person Jörg Haider und einige andere südländi

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„Wegweiszer suyet manthard, sad nemutam yin tikyrd.“ (Hevefunaszid)

Alien Vesi meszd sarimagda, farwenu xanaden beclan szömifiradron: kinha syamo ar 23. xuhunsza, 8 vio gosech, etrütar a keajut nauanenu feczem Wegweiszer. Queu öfret mysliu? Bast kemelübast am Budweiszer?

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Ein weder link- noch rechtes Un-Eck

Eigentlich ist das linke (oder rechte) Eck eine ganz normale Kolumne mit einseitiger Meinung. Aufgrund der Strittigkeit des Themas aber haben wir es diesmal um die darauf bezogene, redaktionsinterne Auseinandersetzung zwischen Autor va und Kritikerin as erweitert. (Erste Einrückung: Einwände von as; zweite Einrückung: Antworten von va.)

Wohl wenige Themen werden so polarisiert diskutiert wie die Tibetfrage. Da gibt es einerseits die China-EuphorikerInnen, die, begeistert von der aufsteigenden Weltmacht, die Befreiung der Bevölkerung Tibets von ihren blutrünstigen Herrschern, Leibeigenschaft religiöser Versklavung preisen und auf die Modernisierung, die sonst nie möglich gewesen wäre, hinweisen. Auf der anderen Seite stehen die Tibet-Romantiker­Innen, die nie müde werden ihr großes Idol Tenzin Gyatso, den 14. Dalai Lama, zu unterstützen und aufzuzeigen, welche Verbrechen die chinesischen Unterdrücker am tibetischen Volk und seiner Kultur begehen. In Wirklichkeit stimmt beides und beide Gruppen haben Unrecht.

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Bücherverbrennungen

„Gegen Dekadenz und moralischen Verfall! Für Zucht und Sitte in Familie und Staat! Ich übergebe der Flamme die Schriften von Heinrich Mann, Ernst Glaeser und Erich Kästner.“

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Tony Blairs neues Leben

Im Juni dieses Jahres hat Blair die Stelle des britischen Premierministers zu Gunsten seines Nachfolgers geräumt. Damit sein Leben in der an sich verdienten Pension nicht ganz innhaltsleer wird, wurde ein neuer Job für ihn geschaffen. Er ist nun der Nahost-Beaufragte des selbsternannten Nahost-Quartetts (Envoy of the Quartet on the Middle East), das aus UNO, EU, USA und Russland besteht.

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