Maurerdekolleté

DekolletéZwischenmenschliche Enthüllungen fleischlicher oder seelischer Natur.

Die (manchmal) erotische Kolune des Baggers.
Manchmal auch nicht.
 

Baggers seichte Strandlektüre, oder: Sommer, Sonne, Schamhaar

Baggers seichte Strandlektüre, oder: Sommer, Sonne, Schamhaar.

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To all the dirty mothers and sexy bitches

Wenn die ersten Blümlein sprießen und der April sich ausgewettert hat, weiß man, dass er irgendwann dann kommen muss. Der Muttertag, Tag der Salzteigherzen und der schlechten Reime. Für kinderlose Frauen wie mich hat dieses Ereignis definitionsgemäß nicht viel zu bieten, außer der armseligen Rose, die allen gebärfähigen Konsumentinnen bereits am Vortag an der Supermarktkasse verliehen wird. Vorschusslorbeeren sozusagen, ein kleiner Wink vielleicht, die Geburtenrate unseres Landes doch noch etwas in die Höhe zu treiben.

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Wenn’s nicht das wär’, wär’s nicht dasselbe

Hätte ich dich damals nicht getroffen, hätte ich wahrscheinlich früher oder später, an diesem Ort oder an einem anderen, jemand anderen getroffen. Der Andere wäre vielleicht ein schmucker, netter Kerl gewesen, der mir hin und wieder Blumen schenkt und gerne bis spät nachts sinniert (über alles oder nichts, in jedem Fall jedoch mit Blick aufs große Ganze).

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Underwater Love

Wer im Hochsommer in der Wiener Innenstadt lauschige Sommerabende in Zweisamkeit verbringen will, dem bleibt in Ermangelung einer vor Nachbarsblicken geschützten Dachterrasse nur die ehrwürdige Altbauwohnung. Und für diese gilt bekanntlich von Juni bis August: Innentemperatur ist gleich Außentemperatur plus noch ein bisschen was. An den Tagen, an denen ein Weg zum Billa einem Marsch durch die Lut-Wüste glich, litt mein Liebster Höllenqualen. Nur bei dem Gedanken sich zu bewegen, versammelten sich Schweißperlen auf seiner Stirn. Jeder Akt wurde zum Kraftakt, auch der unsrige. Und so begann es.

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So wie man in den Spiegel schaut, so schaut’s zurück

Ich schrubbe mir die Zähne und sehe dich, mit blauem Schaum vorm Mund. Witzig sieht das aus, finde ich, doch du lachst nicht und ich verkneif es mir aus Solidarität. „Es gibt auch nichts zu lachen hier“, erwiderst du und bietest mir die Stirn: „Siehst du? Ein roter Fleck, hier, hier und hier.

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Der Traumpartner

Mögen wir uns vorübergehend in einen verträumten Zustand begeben, welcher von der Hoffnung genährt wird, dass Amor für jede_n von uns irgendwo da draußen den perfekten Traumpartner als Zielscheibe auserwählt. Nun sollten wir alles daransetzen, unsere Vorhersehung ausfindig zu machen.

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My coin operated boy

Sehr geehrte MitarbeiterInnen von Cyrano Science,

wie vereinbart sende ich Ihnen neben den beiliegenden Testformularen ein persönliches Schreiben über meine Erfahrungen mit dem COBY-2025. Bevor ich mit meinen Ausführungen beginne, möchte ich Ihnen jedoch noch danken, in Ihr Programm aufgenommen worden zu sein. Das Vertrauen, das Sie mir entgegenbringen, bedeutet mir als treue Kundin besonders viel. Vielleicht können meine Erfahrungen mit diesem außergewöhnlichen Prototypen helfen, Sexbots in Zukunft noch mehr Frauen als attraktive Alternative zu präsentieren.

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Bitte, bitte nicht der Schaufler!

Bauch eingezogen, Luft angehalten – Ratsch.
Vorsichtig atme ich aus, erwarte das Schlimmste, doch, nichts. Der Reißverschluss hält das kleine Stück Stoff zusammen, das man, wie beim Erwerb glaubhaft versichert wurde, tatsächlich als (sehr) kleines Schwarzes bezeichnen darf.

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Am Anfang war die Beziehung

Adam und Eva. Das allererste Liebespaar der Geschichte und der Anfang von Beziehungen. Es begann im Garten Eden. Gott schuf Adam eine Gefährtin, damit dieser nicht einsam ist. Adam und Evas Aufgaben beschränkten sich auf das Bewässern des Gartens und die Namensgebung der Tiere, wobei sie stets bei allem nackt waren und sich nicht dafür schämten. Zu Essen gab es reichlich. Es war das Paradies.
Heutzutage sitzen Männer immer noch gerne im Garten, am liebsten nackt und mit einer Dose Bier in der Hand. Das Bewässern gilt der eigenen Kehle und seiner „Bierbringerin“ gibt er Namen wie Mausi, Haserl oder Schneckchen.

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„Das Schöne zeigt die kleinste Dauer“

An dieser Stelle fühle ich mich bemüßigt, von meiner Beziehung zu F. zu erzählen.
Zum ersten Mal begegneten wir uns auf der Strudelhofstiege. Als Stiege überbrückt diese faktisch gesehen den Niveau-Unterschied zwischen Strudelhofgasse und Liechtensteinstraße. Sie besitzt jedoch, im Gegensatz zur Thurnstiege, die ganz in der Nähe eine ähnliche Funktion erfüllt und mir ebenso dienlich ist, einen geradezu liebreizenden Charakter, vor allem an frühen Frühlings- und späten Sommertagen. Dies mag der Grund gewesen sein, dass ich mich an einem solchen Nachmittag anschickte, die berühmten Stufen hinunterzuhopsen. An diesem Tag begegnete ich F.

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