Musik

Der elegante Rest – Ungeduld (Problembär, 2011)

ungeduldDas werden jetzt nicht alle verstehen. Der Elegante Rest, die Band, die ihr Publikum bei Konzerten gern mit „Hallo wir sind Der Elegante Rest aus der DDR“ begrüßt, aber in den Texten keine Nuance Politik zulässt, serviert 2011 unter anderem „Küsse zum Abendbrot – Küsse so labend“. Ein komischer Kauz, dieser Jörg Wolschina, ein schlaksiger Dandy irgendwo zwischen Nick Cave und einem frühen Sven Regener. Und er trägt dick auf. Ganz dick: Discobeat, gerechtes Brett und Schnulzen.

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206 – Republik der Heiserkeit (ZickZack, 2011)

Republik der Heiserkeit2008 hat mir Patrick Wagner (Ex-Surrogat) in einem Interview an dieser Stelle von 206 aus Leipzig vorgeschwärmt. Er meinte, das sei die einzige Band, die legitimerweise die Erbschaft seiner Band antreten könnte. Ich hab mich dann schlau gemacht, sofort verliebt und mir von Timm Voelker ein Demo schicken lassen.

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Ist hier ein Geist?

Auf den Spuren alter Tondokumente in THE HALFMOON FILES von Philip Scheffner

Im Zuge von Recherchearbeiten für eine Doktorarbeit stolpert ein Mann in ein Lautarchiv, ganz leise. Er erfährt, dass in den Schubladen des 12 Meter langen Raumes der Humboldt Universität einige tausend Schellackplatten auf das Ende der Zeit warten. Er öffnet eine Schublade und lässt eine Platte abspielen.

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Filou – Show (Problembär 2011)

ShowIch bin baff. Dieses Album ist so unangestrengt und doch präzise, so verschroben und doch ganz vereinnahmend. Zwischen „Freu dich nicht zu früh, an mir mußt du vorbei!“ und „ich bin müde, ich bin satt, bin am Boden, ich bin matt.

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Fred Schreiber – Das große Komplott (Problembär 2011)

Das große KomplottFred Schreiber, einst Frontmann der Falschen Freunde, hat zwischenzeitlich – und sehr erfolgreich – anderes Terrain betreten: Als Kopf und Stimme der legendären Sendung ohne Namen hat er ein Format geschaffen, das seither in der österreichischen Fernsehlandschaft

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Bernhard Eder – To disappear does not mean to run away (Tron 2010)

ederDamit ein Barde, der sich ganz dem klassischen Songwriting verpflichtet fühlt, etwas relevantes Schaffen kann, muß er schon einen großen Wurf machen. Ich glaube, ein solches Beispiel haben wir hier vor uns. Besonders die vorausgekoppelte Single Unexpected, die schon auf der gleichnamigen EP vertreten war, hat es mir sehr angetan.

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Angus & Julia Stone - Memories of an old Friend (EMI 2011)

memoriesPaper Aeroplane ist auf keinem der beiden regulären Alben des australischen Geschwisterpaars. Jetzt hat sich der Song aber recht gut gemausert, wurde zu einem kleinen Youtube-Hit und zudem in einer Fernsehwerbung verbraten. Also wurden Aufnahmen früher EPs zu diesen Memories of an old Friend zusammengewürfelt.

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Chaos

Ein Konzertbericht

Anfang Jänner hatte ich in Berlin die Gelegenheit, einer Live-Performance beizuwohnen, die mich zum Nachdenken angeregt hat. Aufgespielt haben die New Yorker Jungs von Child Abuse, einer Band, deren Schaffen auf dem Flyer selbiger Veranstaltung als „trash metal grind chaos“ umschrieben war – eine Bezeichnung, die im Übrigen jedoch nicht von der Band selbst kommt. Ich war also gespannt, was sich hinter dieser mysteriösen Paraphrase verbergen würde, zumal ich weder gegen Trash noch gegen Metal, Grind- oder Hardcore besondere Abneigungen hege.

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Parkwächter Harlekin – Liebe (Problembär 2010)

parkwächterHipHop?

Der Soundtrack meiner frühen Jugend hat fast ausschließlich aus HipHop bestanden. Auch heute noch hör ich beispielsweise Lootpack, den frühen Busta Rhymes und die erste Eins Zwo-EP sehr gern. Das kam alles zwischen 1996 und 1999 raus. Vielleicht bilde ich mir das auch nur ein, aber retrospektiv würde ich sagen: Danach war erst mal die Luft raus, aus dem HipHop. Plötzlich konnte man mit dieser Spielart, die bis dahin zumindest teilweise als innovativ eingestuft werden mußte, sehr, sehr viel Geld machen, und das hat genau die auf den Plan gerufen, die es eigentlich nicht gebraucht hätte.

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David Lipp & die Liebe – Es ist so unendlich still hier

lipp(Konkord 2010)

Während viele andere Indie-Bands unentwegt an ihrer Lässigkeit schrauben, machen David Lipp & die Liebe doch glatt Musik, die ohne Posen auskommt.

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