Musik

Garish – Wenn dir das meine Liebe nicht beweist (Schönwetter 2010)

Wenn dir das meine Liebe nicht beweistSeit gut 13 Jahren fährt „der Fünfer“, wie die Band sich selbst bezeichnet, durch die Lande. Mit „dekorativ“ war ihnen schon am Debutalbum von 1999 ein veritabler Indie-Hit gelungen und seither haben sie ihr Spektrum mit jedem Tonträger erweitert. Die eindrucksvollste Bewegung haben sie aber mit dem aktuellen Album vollführt. Die Band ist etwas kratziger und auch impulsiver geworden und das steht ihr sehr, sehr gut.

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Dust Covered Carpet & Liger - Split LP (beatismurder 2009)

Dust Covered Carpet & Liger - Split LP Es gibt diese winzige Schnittmenge zwischen großem Pop und großer Dringlichkeit. An genau diesem Punkt befinden sich zwei der bemerkenswertesten Bands, die Wien je hervorgebracht hat: Dust Covered Carpet und Liger. Selten war Musik so abgehoben und verführerisch zugleich.

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Paper Bird – Thaumatrope (seayou 2009)

papaer bird - thaumatropeAnna Kohlweis hat Ende letzten Jahres ihr drittes Album „Thaumatrope“ im Wiener Konzerthaus präsentiert. Sie hat sich dabei noch weiter vorgewagt in den Figurenkosmos, den sie sich über die Jahre erarbeitet hat, und diesen angereichert mit Symbolen, Soundschnipseln und einer sprachlichen Wortgewalt, die ihresgleichen suchen muß.

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Entertainment for the Braindead – Roadkill (aaahh.009 2010)

kurze Beschreibung Entertainment For The Braindead – Hinter diesem Bandnamen steckt nicht etwa eine rebellische Punkband oder ein paar eingefleischte Rocker. Nein, was da aus den Lautsprechern kommt, ist die engelsgleiche Stimme von Julia Kotowski, begleitet von ihrem treuen Banjo.

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When The War Came – Yeah! (2009)

when the war came - yeah! Inmitten der sogenannten „Country-Hauptstadt von Kalifornien“ (Bakersfield) lebt der erst 19-jährige Jacob Ninomiya und feilt an seiner Musikerkarriere. Und hätte ich in dem Alter eine solche Stimme und ein solches Talent zum Songwriting gehabt, wär ich wahrscheinlich auch Musiker geworden …

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Ginga

© by Georg Oberlechner Als mir vor ein paar Wochen – leider viel zu spät – „they should have told us“ (2008) von Ginga in die Hände gefallen ist, wurde mein musikalischer Begriff von „Wien“ einer gründlichen Revision unterzogen. Ich dachte eigentlich, ich kenne die „Stadt der Musik“. Ich kenne die Gesichter und die Geschichten dazu und die Lokale, in denen sie sich abgespielt haben. Alle? Nicht ganz! Es gibt da dieses gallische Dorf, das sich nicht in „die Szene“ einverleibt hat. Nicht mal aus Trotz, sondern schlicht, weil sie sich auf die Musik konzentriert haben und keine Lust hatten, mit den üblichen Verdächtigen abzuhängen, nur um im Gespräch zu bleiben. Dazu später noch.

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Chaos mit Kalkül

Mit „tell no lies, claim no easy victories“ feiert die Jazzgalerie Nickelsdorf das 30-jährige Bestehen ihres Festivals für zeitgenössische Improvisationsmusik – der „Konfrontationen“.

Eins vorweg: Man muss Namen wie Clifford Thornton, Joëlle Lèandre oder Evan Parker nicht kennen, um dieses Buch mit Mehrwert zu lesen. Man braucht nicht viel von Free Jazz zu wissen, um zu verstehen, dass es hier um mehr geht als um die genannten MusikerInnen und um improvisierte Musik. Vielmehr handelt es sich bei der im Eigenverlag veröffentlichten Publikation selbst um eine Improvisation, die, wie der Free Jazz, vor allem eins verlangt: sich darauf einzulassen.

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Mob – Mich kriegt ihr nicht (Problembär ’09)

Mich kriegt ihr nicht Das Wort „schön“ ist im Zusammenhang mit Musik ja etwas verrufen. Es ist zur Mode geworden, Lieder bei der Aufnahme mit unerwarteten Splittern zu versehen, die Lieder nach dramaturgischen Gesichtspunkten umzufärben. Nicht so bei Mob.

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Komplizen der Spielregen – Es wird nur noch geatmet (Sitzer Records ’09)

Es wird nur noch geatmet Nach zwei EPs ist „Es wird nur noch geatmet“ das erste reguläre Album der Band mit dem verheißungsvollen Namen. „Diskurspop“ halte ich persönlich ja für ein Schimpfwort, weil es sich in der Regel auf schulmeisterliche Wortklauberei bezieht. Nicht so hier. Hier wird nicht klug geschissen, sondern mitgeteilt.

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Candelilla – reasonreasonreasonreason (Red Can ’09)

reasonreasonreasonreason Nach der selbstverlegten EP „don’t rely on what others say“ (2007) präsentieren Candelilla nun ihr großartiges Debutalbum. In München gelten sie schon seit einiger Zeit als beste neue Band. Ich habe sie vor zwei Jahren zum ersten Mal live gesehen und war augenblicklich überzeugt: Das wird ganz groß!

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