Musik

Der Nino aus Wien – Down in Albern (2009/Problembär)

Nino aus Wien - Down in Albern Mit einem halben Jahr Verspätung hab auch ich es kapiert. Ich muß gestehen, daß ich die erste Platte vom Nino ignoriert hab. Ich hab damals kurz reingehört und fühlte mich schon nach drei Nummern verarscht genug, um „the ocelot show“ lange Zeit nicht mehr zu hören. Das war aber ein Fehler – das vierte Lied war nämlich auch damals ein Geniestreich.

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Ernst Molden – Ohne Di (2009/monkey.)

Ernst Molden - Ohne Di Ernst Molden ist in vielerlei Hinsicht der Schutzheilige der heimischen Musiklandschaft. Auf „ohne di“ hat er seinen musikalischen Dunstkreis ein weiteres Mal ausgedehnt und präsentiert sich nun erstmals regulär mit den Musikern, mit denen er schon in den letzten beiden Jahren mehr und mehr zusammengearbeitet hat.

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Ja, Panik – The Angst and the Money (2009/Schönwetter)

Ja, Panik! - The Angst and the Money Ja, Panik kommen auf Album Nr. 3 in einem ziemlich sexy Outfit daher. War das Vorgängerwerk eher schroff, so wurden die Aufnahmen diesmal etwas aerodynamischer angelegt. Damit macht sich die Band aber nicht nur radiofreundlicher, sondern das steht den Songs auch wirklich sehr gut. Das Klangspektrum macht deutlich weiter auf und verhilft damit der Kontingenz (ich hasse das Wort, aber hier paßt es!) der spechtlschen Zeilen noch mehr zu ihrem Recht als zuvor.

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Strandgut - Teil 1

Was sich so an den Rändern der Baggergrube sammelt.

Manchmal schicken uns hoffnunfgsfrohe Menschen in Erwartung, dass wir diese in unserer Zeitschrift hochjubeln, besprechen oder auch nur verreissen. Ihr Vertreuen freut uns natürlich sehr und natürlich werden die Werke auch mindestens einmal angehört.

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M185 – Transformers (2009/speed of light)

transformersHeinz Wolf, Wolfram Leitner, Joerg Skischally, Roland Reiter und Alexander Diesenreiter wissen sehr genau, was sie da machen: Cleveren Rock. Längere Zeit schon, scheint mir, hat es in Wien keine Band gegeben, die Indierock serviert, der sexy klingt ohne gleich „poppig“ zu sein.

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Das trojanische Pferd – Das trojanische Pferd (2009/Cheap Rec. Rocks)

das trojanische PferdDas Konzept des trojanischen Pferds erklärt sich aus dem Bandnamen selbst: Melodie und Arrangement funktionieren als Geleitschutz für ernst Gemeintes fern ab von Ironie und Zitat. Und so formuliert es auch Sänger und Gitarrist Hubert Weinheimer in dem Song „Wartezeit“.

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Tafelmusik mal anders: „Finnish Tango vom „tango-orkestri unto“

tango-orkestri untoWer sich an Telemanns barocken Tafelmusikklängen bereits satt gehört hat, der sollte zur CD des sympathischen finnischen Tangoorchesters (das im April im Wiener Konzerthaus für große Begeisterung sorgte) greifen – selten wird Tango so warm und (im positiven Sinne) schlafliedartig – vert

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Florian Kargl – Freischwimma! (2009/LiMuPic Records)

freischwimmaSich mit dem Kaffeehäferl in der Hand zu den Klängen von Florian Kargls neuem Album frühmorgens „freizuschwimmen“, ist ein gutes Gefühl. Überraschend gut, auch wenn man sonst mit der klassischen Liedermacherei und vor allem mit deutschem Gesang nicht unbedingt so viel anfangen kann.

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Kreisky – Meine Schuld, meine Schuld, meine große Schuld (Wohnzimmer) 2009

Kawumms: auf die 12 und in den Magen! Musikalisch als auch textlich. Auf der ersten Platte hieß es: „Es gibt genug zu fürchten, 1000 Gründe Angst zu haben“ und diesmal konkretisiert Franz A. Wenzl: „Ich habe Angst vor tiefen Gewässern, ich habe Angst alleine zu bleiben, ich habe Angst vor zu klugen Leuten und oft hab ich Angst der Teufel zu sein.“ Häufig bezieht sich diese Angst dabei auf gescheiterte Beziehungen: „Und du hast hundertmal gesagt, daß du ok bist und auch hundertmal, daß ich ok bin. Aber gemeint hast du, daß du so richtig ok bist und ich bin nur so halbwegs ok. (schreit:) OK!?“

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Pavement – Brighten the Corners (Matador) 1997

ng“ hab ich irgendwo mal gelesen. Ich bin da anderer Meinung, für mich ist es ihre beste Platte, aber es ist schon auch eine Seltenheit, daß die „schlechteste“ Platte einer Band überhaupt hörenswert ist. Das kann ich eigentlich von keiner Band behaupten. Egal.

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