Musik

Mord – Chapter Done (Konkord)

Mord - Chapter  Done Das richtige Wort ist glaube ich sapperlot. Mord, die sich ihre Bestandteile zu drei Fünftel mit den etwas gesitteteren Kreisky teilen, ist mit ihrem Debutalbum in Sachen Wiener Post/Progrock ein großer Wurf gelungen.

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Ja, Panik! – The Taste & The Money (Schönwetter)

Ja, Panik! - The Taste & The Money In Sachen österreichischer Indierock, der ohne Anlehnungen aus eigener Kraft lebensfähig ist, ist man bei den Japanischen mit Sicherheit an der ersten Adresse. Freilich gibt es welche, die sich weiter aus dem Fenster lehnen, aber unter denen, die sich betont vom Zeitgeist inspirieren lassen, finden sich kaum welche, die das Genre bereichern anstatt es zu strapazieren.

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HOT HOT HEAT – Happines Ltd.

Hot Hot Heat - Happines Ltd., © WEA Zwei Jahre nach dem letzten Kracher von Hot Hot Heat liegt nun mit „Happiness Ltd.“ ein neues Album vor. Normalerweise ist man von den Kanadiern ja tanzbare Gute-Laune-Songs gewohnt, dieses Mal dürfte aber der Liebeskummer von Sänger Steve Bays das Album sehr beeinflusst haben. Zu sehr, denn man hat es hier fast ausschließlich mit traurigen Songs zu tun, was eigentlich auch schon der Albumtitel verspricht. Schon der gleichnamige Opener ist einer von der ruhigen Sorte, welcher von Schwermut getragen wird. Die Melancholie kommt so richtig schön zur Geltung wenn am Ende der Chor „It’s over now“ singt. Das Schmalz trieft nur so vor sich hin.

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hotel prestige - 2007 - take a souvenir from your teenage confusion (pumpkin records)

take a souvenir from your teenage confusion ist das erste (reguläre) album der kapelle um die gebrüder tiefenthaler, dabei gibt es die band schon seit 2001. gut ding braucht weile. dieser tonträger spielt mit den verscheidnsten genres und sprachen und klingt doch wie aus einem guss; selten ist ein album derart “kompakt”.

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Icke & Er - Mach et einfach (Four Music)

Wer deutschsprachigen HipHop in den letzten 10 Jahren beobachtet hat musste miterleben, wie eine kraftvolle, neue Ausdrucksform in wenigen Jahren verglüht und zu ihrer eigenen Karikatur verkommen ist. Selbst die wenigen, die wirklich etwas zu sagen hatten (besonders löblich: Kinderzimmer Productions und Dendemann/Eins Zwo) sind mittlerweile entweder in Rente oder verwaschen.

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Trouble Over Tokyo – Pyramides (Schönwetter)

Ich habe Toph, der sich selbst als eine Mischung aus Radiohaed, Michael Jackson und Björk bezeichnet, das erste mal beim Autumn Leaves Ferstival 2006 in Graz gesehen. Der erste Tag des Festivals ging damals in eine denkwürdige Jamsession im Grazer Theatercafe in den nächsten Morgen über. „Eyes off me“ auf diesem verstimmten Flügel hat mich damals komplett überwältigt.

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Rezension: Ursprung Buam – Hitmix (Nonstop)

„Gemma gemma“ – oftmals zu hörende Aufforderung und symptomatisch für dieses großartige Album, das bekannte Hits der Ursprung Buam in völlig neuem Gewand in die Ohren und die Beine der überwältigten Hörer schießen lässt! Das neuartige Konzept der Adaptierung alter traditioneller Musik in zeitgemäßer Form, auch unter Verwendung moder­ner Stilmittel (drumcomputer) geht voll auf! „Aufgeigt weacht“ und wer da ruhig sitzen bleiben kann, der hat „ka Schneid“! Ab dem ersten Ton ist klar, hier kommt „a Riesenstimmung aus dem Zillertal“ daher und wird so bald nicht aufhören, wofür das scheinbar gewagte Nonstop-Konzept garantiert, das jedoch erstaunlich gut funktioniert und keinen Durchhänger zulässt. Charismatische Stimmen, schneidige Melodien und inspirierte Texte machen dieses Al­bum der Ursprung Buam zu einem einzig­artigen Erlebnis. Ein garantierter „Kracher“ für jede Party, der auch Leute, die sich „so was“ normal nicht anhören, be­geis­tern wird. „Auf geht’s Buam, gemma, gemma!“ Dem ist nichts hinzuzufügen ...

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