Sonstiges

Raubern – eine Spielerfahrung

Wenn man mit alten Menschen arbeitet, kann man vieles lernen. Neben Lebensweisheit schlummert in vielen auch eine Menge Handlungswissen. Hat man Glück, so erfährt man davon und kann nun selbst davon profitieren. So geschehen in einem Wiener Tageszentrum, als die Rede aufs Kartenspielen kam.

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Spiel des Jahres 2011 „Qwirkle“

Susan McKinley Ross hat ein tolles Spiel erfunden, für das ihr völlig zu Recht der Kritikerpreis „Spiel des Jahres 2011“ zuerkannt wurde. Abgesehen vom schwierig aussprechbaren Namen ist das Spielprinzip nämlich denkbar einfach.

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Dominion – Spiel des Jahres 2009

Sobald das ordensähnliche rote Gütesiegel „Spiel des Jahres“ an einer Spielverpackung prangt, kann der Käufer eigentlich nichts mehr falsch machen – Spielfreude ist garantiert. Allerdings verteilt die Jury diese Auszeichnung nicht nach absoluten Mindestkriterien (bzgl. Spiel-Material, - Idee, -Innovation, -Strategieaufwand), sondern lässt sich oftmals von einer Facette besonders hinreißen. Daher konnte auch ein Plastik-Bau-Spiel den Preis bekommen und Strategiefüchse waren damals etwas schnell gelangweilt. Nicht langweilig hingegen wird Dominion, für das es inzwischen schon zwei Erweiterungen gibt.

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Auf der Seidenstraße

Seidenstraße Beim ersten Mal gab’s noch keine Speisekarte. Stattdessen bietet uns der freundliche Herr Fleisch in roter oder grüner Sauce an, dazu Safranreis und Shiraz. Alles relativ günstig, zwar nicht aussergewöhnlich aber doch sehr solide.
Beim zweiten Besuch ist der Charme der Speisekartenlosigkeit durch das Existieren einer eben solchen verschwunden.

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Zwiebelattacke

Jetzt wo es heiß ist, bzw. wolkig-sonnig-schwül-sonnig-wolkig-verregnet-und dennoch schwül ist, sind einige Ungeziefer unterwegs die es auf unser Blut abgesehen haben. Gelsen zum Beispiel, die Gelse und ihre Freunde. Diese ganzen Cremen und Sprays helfen nicht. Nein das tun sie nicht.

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Nachtrag: Unappetitlich – essentiell: Die Maria Lassnig-Schau im Mumok Wien

Schönere, gefälligere Schauen findet man in Wien derzeit viele: Mucha im Belvedere, Picasso im Kunsthaus, Rembrandt in der Albertina – und dennoch war es gut, mit Maria Lassnigs Bildern aus dem „neunten Jahrzehnt“ konfrontiert zu werden. Die alte Künstlerin zeigte sich im doppelten Wortsinn hüllenlos – zum einen physisch (und erzeugt dadurch Angst vor Altern, Verfall und Tod) zum anderen psychisch (und zeigt so eine sympathische geistige Wach- und Regheit, die auf niemanden mehr Rücksicht nehmen muss und gerne Stachel im Fleisch ist). Warum lohnt es, sich mit diesen Bildern (im Katalog erhältlich) auseinander zu setzen?

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„Jenseits von Theben“ – Archäologie lebt ...

Spielefreaks aufgepasst! Wer von klassischen Würfelspielen sowie drögen, auf reine Geldmaximierung ausgerichteten Spielen genug hat und sich zudem ärgert, dass man immer warten muss, bis eine ganze Runde zu Ende ist, bevor man selbst wieder an der Reihe ist, der wird „Jenseits von Theben“ lieben. Warum?

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„Carcassonne“ – Enthusiasten : Ästheten oder Bösewichter

Wer ein Fan des „Spiel des Jahres 2001“ (Spieleautor: Klaus-Jürgen Wrede) ist, hat entweder viel Freude daran aus kleinen anzulegenden Kärtchen mit Wiesen-, Burg-, Kloster- und Straßensymbolen eine schöne Spielfläche zu gestalten oder mittels der diversen Spielfiguren eigentlich gegnerische Gebiete unter die eigene Kontrolle zu bringen.

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„St. Petersburg“: Handwerker kaufen, Gebäude bauen und Adelige bestechen …

2004 war „St. Petersburg“ für das „Spiel des Jahres“ nominiert und konnte sich (leider) nicht gegen „Villa Paletti“ durchsetzen – der „Deutsche Spielepreis“ und der „Preis der Wiener Spiele Akademie“ war dem Wurf von Michael Tummelhofer jedoch vergönnt.

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