Allerlei
Tanja - Teil 2
Fortsetzung aus Bagger No. 11
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Als ich zum ersten Mal bei ihr auf Besuch war wollte sie Sexualattentäter und Opfer spielen. Mit einem Bleistiftmesser musste ich sie bedrohen und ihre brettflache Knabenbrust streicheln.
Auf der Seidenstraße
Beim ersten Mal gab’s noch keine Speisekarte. Stattdessen bietet uns der freundliche Herr Fleisch in roter oder grüner Sauce an, dazu Safranreis und Shiraz. Alles relativ günstig, zwar nicht aussergewöhnlich aber doch sehr solide.
Beim zweiten Besuch ist der Charme der Speisekartenlosigkeit durch das Existieren einer eben solchen verschwunden.
ibaroi de radln
i sog ina aans, es gibt ee scho goa ka lebm mea, nua mea a maschinarii. und da mensch is a radl, des si drin imma weida draan muaß, damit si de aundan radln aa weidadraan. oda hom sie no a mittoxbausn? nix is, as gschefd muaß offm sein fun sime in da frua bis öfe auf d nochd. und rua is daun aa kane.
Raumschiff Teleshopping – MAN WIRD SIE BENEIDEN ®!
Glück ist möglich – und es ist käuflich.
Wer täglich am Zustand der Welt im Allgemeinen verzagt oder an Liebeskummer, Haarausfall, Hämorriden und/oder Impotenz im Speziellen leidet, kann getrost aufatmen.War es früher dem Raumschiff Enterprise vorbehalten, uns verheißungsvolle Utopien einer besseren Zukunft auszumalen, hat diese Funktion längst das Teleshopping übernommen – mit dem zweifellos unschätzbaren Vorteil, dass Teleshopping die Utopie eines durch Technik um Welten erleichterten und verbesserten Alltags-, Liebes- und sonstigen Lebens (IMPROVED REALITY MODE ®) tagtäglich verwirklicht – und das zum Schnäppchenpreis!
→ zum ArtikelTanja - Teil 1
Schuld an allem waren das Schwätzen mit meinem Sitznachbarn und unser Klassenlehrer, der wollte dem Schwätzen durch mein Versetzen ein Ende setzen.
So kam ich ihr nahe.
Tanja, was für ein Name.
Fest zur 10. Ausgabe - Rede
Die polemische Ansprache von pro beim 10. Baggerfest in Bildern festgehalten.

Wer frißt was? Großer Speisezettel-Test
Kennen Sie den Ichthyo-Ornitho-Vegetarier, alias Pescetarier? Das ist der Typ, der sich als Vegetarier bezeichnet, aber Thunfischsandwich und Hühnchen ißt. Konsequente Baggerleser sind, wenn schon, dann gleich Veganer der fünften Stufe – sie essen nichts, was einen Schatten wirft. Oder führt wahre Konsequenz vielleicht doch ans andere Ende des Nahrungsspektrums?
→ zum ArtikelDer Gott in meiner Mortadella
„I’ve always hated things made in the shape of things – volumes of Dickens that turn out to be a biscuit tin, and dodges like that.“ (Lord Peter Wimsey)
Bisweilen legt uns die Natur Dinge auf den Teller, die zwar wie Essen aussehen, aber zugleich auch wie etwas anderes. Besonders verwirrend, wenn die Nahrung menschliche Züge annimmt. Wer hat noch nie eine Tomate mit Nase gegessen? Am Kiosk kann man Ansichtskarten von Karotten kaufen – Karotten, die männlichen und weiblichen Genitalbereichen ähnlich sehen. Es gibt Kartoffeln mit Brüsten; solche mit Augen sowieso. Und Mitte der 1980er berichtete die Kleine Zeitung von einer Aubergine, die das Gesicht des damals amtierenden Bundeskanzlers Fred Sinowatz trug – zumindest Nase und Backen. Geerntet in einem steirischen Garten. Wäre uns nicht allen manchmal lieber, es säße lauter Obst und Gemüse im Parlament? Allerdings wird das schwierig: was wächst schon im Garten, das der Unterrichtsministerin ähnelt?
Essen über den Wolken
In Zeiten wie diesen … nein … nichts über die Wirtschaftkrise, nein … in Zeiten wie diesen, wo die Flugtickets günstig sind, zwar nicht so günstig wie in der Werbung versprochen … aber dennoch erschwinglich sind, reisen wir also recht oft mit dem Flugzeug …
Es heißt wir würden „fliegen“, dabei sitzen wir nur in einer komischen Maschine, die wie ein hässlicher erlahmter Vogel aussieht, der zwischen den Wolken nichts verloren hat. Und während wir „in der Maschine“ sitzen, gibt es da zwei bis drei Menschen, die ich schon immer sehr merkwürdig fand. Nein, nicht der Pilot, Gott sei Dank sieht man den ja nicht, er soll in Ruhe seine Arbeit machen, ja nicht abstürzen.
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