Gui Gui

Für immer ich

gui gui cover

Mit seinem Debütroman „Gui Gui oder Die Machbarkeit der Welt“ hat Hubert Weinheimer bewiesen, dass er auch lange Formate durchgehend überzeugend gestalten kann.

Der Titel, mit dem eine vorläufige Begegnung mit diesem kompakten Text anfängt, nimmt das Motiv vorweg, das in der Kunst des zugereisten Oberösterreichers vorherrschend ist; die Zweischneidigkeit, eine Polarität von Aussagen, ein Kontrast, der an den Pranger gestellt und auf die Spitze getrieben wird. „Chanson-Punk“ verschränkt als angeführte Genrebezeichnung Weinheimers Band „Das Trojanische Pferd“ zwei disparate Attribute. „Gui Gui“ wirkt wie ein Nonsense-Wort und erinnert an den Dadaismus, während „Die Machbarkeit der Welt“ streng philosophisch anmutet und von Schopenhauer stammen könnte. Scharfdumm nennt man solche Verschränkungen, oder, um die Referenzen weiterzutreiben, bittersüß, wie ein Songtitel des letzten Albums lautet. 

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