Ökologie

Du seliges Österreich …

Alles in allem könnten wir ganz zufrieden sein mit unserer Zufriedenheit. Aber zu welchem Preis? Und auf wessen Kosten?

„Gross National Happiness is more important than Gross National Product.“ So antwortete der junge König von Bhutan Jigme Singye Wangchuck 1976 auf die provokative Frage eines Journalisten der Financial Times nach dem Bruttoinlandsprodukt (BIP) seines Staates. Dieses lag damals bei 50 US-Dollar pro Kopf im Jahr und war somit das niedrigste der Welt. Es blieb jedoch nicht bei dieser schlagfertigen Antwort. Bhutan, ein nach europäischen Vorstellungen äußerst rückständiges Land, das bisher ziemlich abgeschottet von der restlichen Welt existiert hatte, entwickelte Theorien und Methoden, um das Glück seiner Bevölkerung zu messen, um es zu verbessern.

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Bauanleitung für eine bessere Welt

Open Source BaggerWie das Konzept der Open Source Ecology die Welt verändern will

Mitten in Kansas liegt auf 30 Hektar ausgebreitet die Factor e Farm, auf der Marcin Jakubowski und wechselnde freiwillige Projektmitarbeiter versuchen, völlige Autarkie für jedermann möglich zu machen. „Optisch macht das Gelände im Moment vielleicht nicht viel her“, grinst der 37-jährige Physiker verschmitzt, „aber ich sehe schon, wie es hier in ein paar Jahren aussehen wird, und glaub mir, es ist wundervoll. Wir stecken ja noch in den Kinderschuhen. Im September zum Beispiel wird ein neues Haus gebaut. Wir halten einen Workshop dazu ab, mit einem Universitätsprofessor aus Deutschland, der sich auf Lehmbau spezialisiert hat. Die Materialien für den Bau werden aus der Umgebung stammen. Ziegel aus der Erde, auf der das Haus stehen wird.“

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Wassernot in Ankara

Ankara ist eine 4,5 Millionen Stadt, die in den letzten zwei Jahren große Wasserversorgungsprobleme hatte. Aktuell wurde das Thema vor allem letzten Sommer, da dieser extrem heiß war und ohne einen Tropfen Regen verging.

Die Stadt wird über 5 Stauwerke versorgt, die eine Speicherkapazität von 1 Milliarde 470 Millionen Kubikmeter haben. Allerdings waren dieses Jahr nur 400 Millionen Kubikmeter gespeichert. Der Wasserverbrauch liegt jährlich bei etwa 420 Millionen Kubikmeter. Klare Rechnung: ist zu wenig. Diesen Sommer würden zwangsläufig Versorgungsengpässe entstehen.

Zum Vergleich, Österreich mit doppelt so vielen Einwohnern hat eine Wasserkapazität von 84 Milliarden Kubikmeter, jährlich werden nur 3 Prozent davon, ca. 2,6 Milliarden Kubikmeter verbraucht.

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