Türkei
Eine Lanze für Erdogan (kein Bajonett)

Da schreien sie wieder, die Anti-IslamistInnen! Und zu guter Recht — hat doch Tayyip Erdogan, der Islam-Prediger aus Ankara soeben wieder den KurdInnen gedroht und ein Blutbad angekündigt … Glücklicherweise ist ja Anti-Islamismus noch salonfähig und hat einstweilen kein bisschen mit Rassismus oder Antisemitismus gemeinsam. Und dass der Islam eine böse Religion ist, das weiß ja bekanntlich jedeR.
Nur zu schade dass die Wirklichkeit wieder einmal komplizierter ist als sie in Internetforen und an Stammtischen erscheint.
Fließende Identitäten
Der Fotograf Attila Durak begibt sich in seinem Buch „Ebru“ auf die Suche nach den vielfältigen kulturellen, religiösen, sozialen und ethnischen Identitäten der Türkei.
Ebru bezeichnet eine traditionelle, im Osmanischen Reich gebräuchliche Maltechnik, bei der man in Wasser gelöste Aquarell-Farben auf Papier aufträgt – die so entstehenden, wolkigen Marmor-Muster scheinen beständig in Fluss zu sein, schwebende Ornamente, die immer neue Formen hervorbringen. Für den 1967 in Gümüşhane im Nordosten Anatoliens geborenen Fotographen Attila Durak bedeuten die fließenden Muster in der farblichen Vielgestalt eines Ebru jedoch mehr als dies: Er begreift sie als Sinnbild für kulturelle Vielfalt, das besser als jede andere Metapher die fließenden Identitäten der verschiedenen ethnischen Gruppen in der heutigen Türkei sowie das Erbe früherer kultureller Einflüsse widerspiegelt.
→ zum Artikelibaroi de radln
i sog ina aans, es gibt ee scho goa ka lebm mea, nua mea a maschinarii. und da mensch is a radl, des si drin imma weida draan muaß, damit si de aundan radln aa weidadraan. oda hom sie no a mittoxbausn? nix is, as gschefd muaß offm sein fun sime in da frua bis öfe auf d nochd. und rua is daun aa kane.
Wasser für's Land und Luft für's Volk?
Endlich, der Bagger ist da! Die Zeitung, an der seit Monaten in meinem Nebenzimmer gebastelt wird!
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