Wandern

Über die Spaziergangswissenschaft

SchneckeWarum Landschaftsbetrachtung gelernt werden muss und ob das auch fürs Spazierengehen gilt.

Ein Grüppchen von StudentInnen promeniert durch den Votiv­park. Ganz vorne spaziert Professor oder Professorin, belehrt über richtiges Schuhwerk, optimalen Proviant und ob man sie nun nehmen darf oder nicht, die Nordic-Walkingstecken. Mag sein, dass es einen USI1-Kurs gibt, der sich so, oder so ähnlich, abspielt, mit Spazier­gangs­wissen­schaft hat die beschriebene Szene wenig zu tun. Denn Spaziergangswissenschaft ist kein Sonn­tags­spazier­gang. Das ungewöhnliche Fach hat auch nicht zum Ziel, richtiges Spazierengehen zu lernen.

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Das Wandern – nicht nur des Müllers Lust

WandernWarum Wandern in unserer Zeit ein heilsames Vergnügen sein kann, sofern man es schafft, den Leistungs­anspruchs­gedanken nicht in luftige Höhen mitzuschleppen …

Wer kennt es nicht, das Volkslied, wonach der Müller (als Stellvertreter aller Handwerker) schlecht ist, wenn ihm „niemals fiel das Wandern ein“? Das Loblied auf die Mobilität (denn damals war man wenn, dann zu Fuß unterwegs) steht in engem Zusammenhang mit der erwünschten Kompetenzerweiterung, die sich der Geselle in der Regel „auf der Walz“, also während seiner „Lehr- und Wanderjahre“ aneignete.

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