Umwelt

Der alte Müll und das Meer

PlastikFünf verknüpfte Geschichten über Plastik, Menschen, Innovationen, schlechte Gewissen und schwimmende Inseln.

So unendlich mögen die Weltmeere zunächst wirken, dass der Eindruck entsteht, sie seien unerschöpflich in ihrem Reichtum und unbegrenzt in ihrer Aufnahmefähigkeit. Lange Zeit war dies auch der Fall: Die Fischerei beschränkte sich im Großen und Ganzen auf einige Küstenstriche und konnte der Fülle an Meeresgetier kaum schaden. Ging einmal wo ein Schiff zugrunde, so bestand es zum Großteil aus verrottendem Material und war durch Wellen und Salzwasser bald verschwunden oder verfaulte harmlos am Meeresgrund. Spätestens aber mit der Entdeckung des Erdöls und seinen vielseitigen Einsatzgebieten hat das Meer seine Unerschöpflichkeit verloren.

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Über die Spaziergangswissenschaft

SchneckeWarum Landschaftsbetrachtung gelernt werden muss und ob das auch fürs Spazierengehen gilt.

Ein Grüppchen von StudentInnen promeniert durch den Votiv­park. Ganz vorne spaziert Professor oder Professorin, belehrt über richtiges Schuhwerk, optimalen Proviant und ob man sie nun nehmen darf oder nicht, die Nordic-Walkingstecken. Mag sein, dass es einen USI1-Kurs gibt, der sich so, oder so ähnlich, abspielt, mit Spazier­gangs­wissen­schaft hat die beschriebene Szene wenig zu tun. Denn Spaziergangswissenschaft ist kein Sonn­tags­spazier­gang. Das ungewöhnliche Fach hat auch nicht zum Ziel, richtiges Spazierengehen zu lernen.

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