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Monsantos Saat für Europa!

biohazardWie sich US-Botschaften in Europa für amerikanische Agrar-Konzerne mit zweifelhaftem Ruf einsetzen.

Bei den Cablegate-Veröffentlichungen vom 19. Dezember liegt der Schwerpunkt auf Biotechnologie. Während sich ungefähr die Hälfte der neuen Depeschen mit der Landlosen-Bewegung in Brasilien beschäftigt, ist die andere Hälfte dem Widerstand innerhalb der EU gegen genetisch modifizierte Organismen (GMOs) gewidmet.
In einem Kabel aus Paris vom 14. Dezember 2007 berichtet der Botschafter vom europaweiten und im speziellen französischen Widerstand gegen den Anbau und die Einfuhr von GMOs. Frankreich sei neben Österreich und Italien einer der Anführer in dieser Sache und seine Bemühungen “rückwärtsgerichtet”.

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Der Wahrheit auf der Spur

wikileakslogoGläserne Staaten für gläserne Menschen!

Einige Wochen nach dem Startschuss zur Veröffentlichung der US-amerikanischen Diplomatendepeschen durch die Plattform Wikileaks stellt sich inzwischen folgendes mediales Bild dar: Mehr als über die Inhalte der Depeschen selbst wird über die Schwierigkeiten berichtet, in denen Julian Assange, medialer Kopf der Plattform, steckt. Das klingt nach spannendem Krimi und lässt sich gut verkaufen. Die Inhalte der Depeschen hingegen liegen meist Jahre zurück, haben keine absolut aktuelle Brisanz und scheinen den durch Presseagenturen verwöhnten, recherche-entwöhnten Mainstream-Medien zudem zu mühsam zu bearbeiten zu sein.
Hinzu mischt sich die Meinung, dass der Inhalt ohnehin nicht sehr bedeutsam sei und nur Diplomaten-Plauderei beinhalte, die bestenfalls Beziehungen belaste, aber eigentlich nicht sehr brisant sei, ja sogar kaum Wahrheitsgehalt habe, sondern nur Einzelmeinungen darstelle. Diese Abwiegelung bezüglich des Inhalts, oft schon in den ersten Tagen geäußert, in denen nur ein Bruchteil der Depeschen publik war, änderte aber nichts daran, dass Wikileaks mit verschiedenen Mitteln stark unter Druck gesetzt wurde.

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