Unterwerfung

Johanna Walser „Die Unterwerfung“ (1986)

Die UnterwerfungSprachmächtige Bücher verdienen auch 25 Jahre nach ihrem Erscheinen eine nachdrückliche Empfehlung. Johanna Walser, der Tochter Martin Walsers, ist ein solches besonderes Buch, eine schmale Erzählung, geglückt.

Sie handelt von Lisa, einer jungen Frau, die in der Welt der fremden Sprachen den ihr eigentümlichen Selbstausdruck findet: „Sie erschrak. Es war ziemlich schwierig, wenn man das über sich wusste, was diese Sätze sagten. In fremden Sprachen musste sie anscheinend von sich und dem, was sie erlebt hatte, sprechen; es wäre unangenehmer gewesen, sich diese Sätze in ihrer eigenen Sprache vorzusprechen.“

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