Sonderedition Wegweiser

Wegweiser Für alle Bagger-Liebhaber und -Liebhaberinnen haben wir diese Sonderedition zusammengestellt. Nur besonders Treue werden diese Ausgabe in Druckform ergattern, sei es, dass sie bereits früher Fördermitglied beim Bagger-Dachverein zEuS geworden sind und deshalb jede Ausgabe – und Sonderausgaben erst recht – zugesandt bekommen, oder dass sie zufällig am 28. Juni im Semper Depot waren. Denn nur dort wurde der Wegweiser bei der Präsentation des gleichnamigen Albums der Band Neuschnee verteilt.

Zustände

BeggerdelleAlso, was da derzeit so abläuft, in der Politk, in der österreichischen, das ist ja eigentlich schon ein Skandal, muss ich sagen.
Also, ich muss schon sagen, eigentlich sollt man … also, wenn ich Bundespräsident wär, ich würd die ja sofort alle entlassen, aber der traut sich ja nicht, der Feigling, und ein Sozi ist er auch noch. Kein Wunder. Ich frag mich ja schon, warum da nicht endlich was passiert. Früher zum Beispiel wär da vielleicht wenigstens demonstriert worden. Ich kann mich noch erinnern, damals in Hainburg, oder vorher Temelin, nein Zwentendorf mein ich. Oder mit der EU … aber da hat’s eh auch nicht gereicht. Da haben’s uns auch angelogen … Gfraster die!

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„Wegweiszer suyet manthard, sad nemutam yin tikyrd.“ (Hevefunaszid)

Alien Vesi meszd sarimagda, farwenu xanaden beclan szömifiradron: kinha syamo ar 23. xuhunsza, 8 vio gosech, etrütar a keajut nauanenu feczem Wegweiszer. Queu öfret mysliu? Bast kemelübast am Budweiszer?

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Einsam für Österreich. Ein Mann im Abseits.

Ähnlichkeiten mit einer tatsächlich erfolgten Regierungserklärung sind rein zufällig (beabsichtigt).

Bundespanzer Dr. Afraid of Gruselpower
Begierdeerklärung
4. Juni 2008
Es gilt das gebrochene Wort!

Herr Bundesadler! Frau Putzfrau des Nationalrats! Rohes Gericht! Meine sehr verärgerten dämlichen Narren!

Was auch immer wir als Armleuchterinnen und Armleuchter tun, was immer wir in den kommenden vier Jahren in den Sand setzen werden: Im Mittelpunkt steht für uns der Klosterscheich und das leibliche Wohl der Reichinnen und Reichen. Aus diesem Grund ist es mir keine große Affaire, Ihnen heute als Bundespanzer das Programm der neuen Bundesgierigen in seiner Grundlage vorwerfen zu dürfen. Bevor ich aber angesichts der Pläne für die Zukunft eingehe, erlauben Sie mir einen kurzen Schluck. Mein Ziel war es, den Herrn Bundespräsidenten so abzufüllen, dass wir eine möglichst stabile Irritierung für diese Geschwätzgebungsperiode zugestanden bekommen. Ich habe aus diesem Grund den Versetzten der zweitstärksten Partei zu Verhandlungen eingeladen. Sie alle, meine hämischen Datteln, kennen den Verlauf dieser Handgreiflichkeiten, die aber phasenweise sehr flüssig gewesen sind.

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Wem gehört der Nordpol?

… und wohin uns diese Frage führt.

Dutzende Artikel wurden in letzter Zeit unter diesem Titel geschrieben. Eigentlich sollte die Frage jedoch eher lauten: „Wem gehört die Arktis?“ oder noch besser: „Wem gehört das nördliche Polarmeer?“ Darüber wurde nämlich im Mai auf einer Konferenz im grönländischen Ilulissat zwischen den Anrainerstaaten Russland, Dänemark, Kanada, USA und Norwegen diskutiert. Denn seit die Klimaerwärmung Hoffnung auf ein eisfreies Polarmeer macht, wecken auf dessen Meeresgrund vermutete Bodenschätze Begehrlichkeiten der genannten und anderer Staaten. Insbesondere Dänemark, das hier dank der noch nicht erfolgten vollständigen Autonomie Grönlands wohl in erster Linie den aussichtsreichsten Vertreter der EU spielt, und Russland wetteifern um den Löwenanteil der vermuteten unterseeischen Schatzkammer.

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Franz Peter Schubert

Ein boulevard-wissenschaftlicher Wegweiser zu einem kurzen Leben

Geboren 1797 in Liechtenthal. Heute Teil des 9. Gemeindebezirks von Wien.
Gestorben 1828 bei seinem Bruder Ferdinand in Wien.
Er war ein Stadtkind.
Dazwischen ging so einiges: Kindheit, Jugend, Reife.
Alter leider nicht wirklich.

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Eis ist Land

Die natürliche Schizophrenie eines Künstlers

Das Heischen um Aufmerksamkeit und die gleichzeitige Verachtung der Heischerei, ein permanentes Ächzen und Stöhnen, ein sich selbst verlachendes Kinderspiel.

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Bekackt

Cello Tausend Schilling waren viel Geld damals, im Jahr des Staatsvertrags der Zweiten Republik. Österreich, besser gesagt die politische Vertretung des Landes, arbeitete in jenen Tagen emsig daran, die schon viel zu lange belagernden Besatzungsmächte höflichst hinauszukomplimentieren.
Meine Oma jedoch hatte ganz andere Sorgen. Mit Hinkebein – eine Kriegsverletzung – und Kinderwagen mit frisch geschlüpftem zweitem Balg humpelte sie tagtäglich durchs Nachkriegs-Wien, die Zeit totschlagend, auf dass ihr Mann, das liebe Viecherl, endlich wieder heimkomme. Da und dort gustierte sie und feilschte mit ihrem polnisch-raunzigen Akzent, den sie in den rund 15 Jahren seit ihrer Flucht aus Krakau noch nicht abgeschüttelt hatte (und auch später nie ganz loswerden würde).

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Fackeldrache und Papiertiger

Eine Brandrede, was sonst?

So mancher ist heute böse auf China und hätte gern einen Olympiaboykott gesehen. In den letzten Tagen, scheint es, zürnen sogar die alten Erdgötter und treten in Sichuan so fest gegen den Fußboden, daß in Peking die Reisschüsseln klirren. Vielleicht, weil Tibet nebenan liegt? Das böse China unterdrückt doch die lieben, friedfertigen Tibeter, oder?

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