Katholische Kirche

„With god on our side“ (J.Baez)

kath. Abenteuer

Der vielen Menschen vertrauten Suche nach einer das Leben bereichernden Spiritualität nimmt sich der Journalist Matthias Matussek in seinem Buch „Das katholische Abenteuer“ auf befremdende Weise an – und schlittert „provokativ“ in Selbstgefälligkeiten. Eine Distanzierung.

Es war auf Anhieb ein Bestseller. „Das katholische Abenteuer“ von Matthias Matussek. Der Spiegel-Autor fühlte sich in seinem Buch, das letztlich nur eine lose Artikelsammlung ist, dazu berufen, die katholische Kirche zu verteidigen. Gegen innere und äußere Feinde. Gegen die lauen Gläubigen, die keine aktiven Kirchenmitglieder mehr sind und lediglich Kirchensteuer abführen. Gegen die klischeehaft fanatisch dargestellten „Gotteskrieger des Islams“. Mehrmals negiert er „provokativ“ die Aussage seines Bundespräsidenten Christian Wulff: „Der Islam gehört zu Deutschland“.

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Berechtigte Sorge

Also, ich weiß ja nicht. Nur weil da ein paar depperte Pfaffen Unsinn machen, gleich aus der Kirche austreten? Also, ich weiß ja nicht. Die Kirche hat doch schon auch seine guten Seiten, oder? Zum Beispiel unser Pfarrer bei uns daheim, der ist nicht so einer. Dem zahl ich gern die Kirchensteuer … oder auch der Caritas.

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Eine Lanze für Bischof Williamson

„A person who can believe all the articles of the Christian faith is not going to boggle over a trifle of adverse evidence.“ (Dorothy L. Sayers)

Sollte ich mir eines Tages eine Gefängniszelle mit Bischof Richard Williamson (FSSPX) teilen dürfen, werde ich ihn als meinen persönlichen Feind behandeln.

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Endstation Golgotha: die „Straße der Schmerzen“

KreuzwegEine Kreuztragung zwischen Realität und Symbol, und wieder zurück.

Glaube versetzt Berge; um wieviel leichter verlegt er Straßen. Die Botschaft der frühen Christen reiste durch das Straßennetz des römischen Imperiums; als später die Hochburgen der Christenheit weit vom Lebensschauplatz Jesu abrückten, nach Mittel- und Westeuropa, begannen nicht nur tragbare Reliquien, sondern auch die Schauplätze selbst westwärts zu wandern. Manchmal geschah das, wie zu erwarten, durch Wunder: 1291 schwebte das Elternhaus der Jungfrau Maria aus Nazareth über Dalmatien nach Loreto, nahe bei Ancona – dort zeigt man es bis heute, samt dem Eßnäpfchen des Jesuskindes.

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