fotografie

Was man mit Fotos alles nicht machen darf.

Heute hat der derstandard.at über gefälschte Fotos von Nokia berichtet – und ist dabei gleich selbst in die Copyrightfalle getappt.

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Punctum

Vom Abenteuer des Betrachtens

Ich erinnere mich deutlich an jene Tage meiner Kindheit, an denen meine Eltern die Photos vom letzten Familienurlaub nach Hause brachten. In den kleinen Umschlägen aus Papier, das wusste ich, steckten Bildchen, die es mir erlauben würden in den Erinnerungen an die gemeinsam verbrachte Zeit zu schwelgen. Sie würden es mir gestatten, zumindest für einen kurzen Moment, in den Abenteuern des Sommers weiterzuleben, das Salz auf der Haut trocknen zu lassen, den knirschenden Sand unter den Füßen zu spüren und die fruchtige Kälte des Erdbeereises, für welches ich mit meinem Bruder den ganzen Strand ablief, erneut am Gaumen zu schmecken. Auch wenn die Sandburgen, die wir gebaut hatten, schon lange von den Wellen verformt und vom Wind vertragen worden waren, so existierten sie auf den Photos weiter und gaben den flüchtigen Momenten Beständigkeit.

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Die Welt im Schnappschuss

lomo… und das Geschäft mit dem Zufall

„Dedicated to the plastic heart, analog soul, grand history and bright future of the Diana, Diana+ and Diana F+ cameras.“

Dieser Artikel ist ein Text voll von Widersprüchen. Wie bei einem mehrfach belichteten Bild überlagern sich die Meinungen und die Interpretation liegt im Augenblick der Betrachtung. Es ist die Geschichte eines Selbstversuchs. Des Versuchs, sich nicht von einer Marketingstrategie manipulieren zu lassen, indem man sie kritisch hinterfrägt. Und die Geschichte eines ambivalenten Scheiterns.

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Fließende Identitäten

EbruDer Fotograf Attila Durak begibt sich in seinem Buch „Ebru“ auf die Suche nach den vielfältigen kulturellen, religiösen, sozialen und ethnischen Identitäten der Türkei.

Ebru bezeichnet eine traditionelle, im Osmanischen Reich gebräuchliche Maltechnik, bei der man in Wasser gelöste Aquarell-Farben auf Papier aufträgt – die so entstehenden, wolkigen Marmor-Muster scheinen beständig in Fluss zu sein, schwebende Ornamente, die immer neue Formen hervorbringen. Für den 1967 in Gümüşhane im Nordosten Anatoliens geborenen Fotographen Attila Durak bedeuten die fließenden Muster in der farblichen Vielgestalt eines Ebru jedoch mehr als dies: Er begreift sie als Sinnbild für kulturelle Vielfalt, das besser als jede andere Metapher die fließenden Identitäten der verschiedenen ethnischen Gruppen in der heutigen Türkei sowie das Erbe früherer kultureller Einflüsse widerspiegelt.

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Das ist ... Revolog

Die Macht des Zufalls oder wie Fortuna unser photographisches Schicksal manipuliert …

Alles beginnt mit einer simplen Idee.
Inwiefern kann man Filmmaterial verändern und immer noch brauchbare oder gar interessantere, vielleicht auch absolut außergewöhnliche Photos zu erhalten?

Inspiriert durch zufällige Bildfehler auf dem Negativ, die durch eine schadhafte Kamera entstanden waren, beginnt Michael Krebs, sich näher mit dem Thema Bildmanipulatuon zu beschäftigen.

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Sehr geehrte Revolog-Familia!

Vertraute haben mir von Ihren Experimenten berichtet, die ich nun mit größtem Interesse verfolge. Sie müssen wissen, für mich als bedeutsamen Staatsmann haben Ihre Ideen eine ganz besondere Bedeutung: Niemand hat mehr unter der bodenlosen Neugier und Niedertracht hinterlistiger Paparazzi und schamloser Journalisten zu leiden als unsereins.

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Photoserie: sokak

Die Photoserie sokak der sechsten Ausgabe des Baggers zum Thema Straße von Yaşar Canpolat, Istanbul.

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