Essen

Auf der Seidenstraße

Seidenstraße Beim ersten Mal gab’s noch keine Speisekarte. Stattdessen bietet uns der freundliche Herr Fleisch in roter oder grüner Sauce an, dazu Safranreis und Shiraz. Alles relativ günstig, zwar nicht aussergewöhnlich aber doch sehr solide.
Beim zweiten Besuch ist der Charme der Speisekartenlosigkeit durch das Existieren einer eben solchen verschwunden.

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Ab ins Schlaraffenland mit euch!

„Meerkatzen, das heißt, Affen aus Afrika; Gestalten einer verkehrten Welt, wo die Häuser sich auf der Spitze einer Nadel erheben und die Erde über dem Himmel steht.“ Umberto Eco

„In der Schlauraffenzeit da ging ich und sah: an einem kleinen Seidenfaden hing Rom und der Lateran, und ein fußloser Mann, der überlief ein schnelles Pferd, und ein bitterscharfes Schwert, das durchhieb eine Brücke. Da sah ich einen jungen Esel mit einer silbernen Nase, der jagte hinter zwei schnellen Hasen her – “
Was soll der Unsinn? Nun ja, so beginnt Nr. 158 aus der Kinder- und Hausmärchensammlung der Gebrüder Grimm: das Märchen vom Schlauraffenland.

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Ode an die Genügsamkeit

Die Welt ist gut und das Leben ist schön – trotz Rosmarin.

„Gott sah, dass es gut war.“ ­– das klingt selbst für den zufriedensten Lebefroh ein bisschen optimistisch. Kann man sich mit dieser Welt wirklich zufrieden geben? Ist denn die Welt, so wie sie Gott erschaffen hat, seiner überhaupt würdig? Dazu ein kleiner Vergleich mit dem runden Leder: Unzählige Möchtegern-Teamchef_innen können stets mit einer vermeintlich besseren Aufstellung aufwarten, als sie der wahrhaftige [Teamchef] zustande bringt. Es gibt jedoch nur einen Teamchef, und dieser grübelt endlos lange darüber, wie er aus einem Pool aus verschmähten Taugenichtsen das Beste herausholen kann (und wenn schon nicht das Beste, dann wenigstens das Richtige). Er handelt kraft seines Amtes immerzu nach bestem Wissen und Gewissen – und der Welten Lohn? Undank.

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