Literatur

Krimis sind besser als Ihr Ruf!

Vielen macht es Spaß, Krimis zu lesen, doch ein öffentliches Bekenntnis zum vermeintlich trivialen Unterhaltungsgenre Kriminalliteratur fällt so manchem schwer – warum eigentlich? Dieser Artikel will die Vorzüge der Geschichten von Mord und Totschlag für seine Leser aufweisen und diesen helfen, selbstbewusst beim nächsten Gespräch über Literatur aufzutrumpfen …

Ferienzeit – Reisezeit – Weihnachtszeit: eine ausgezeichnete Gelegenheit, ein Buch zu kaufen und zu lesen. Nur welches? Den neuen Literatur(nobel)preisträger, einen Ratgeber oder vielleicht doch einen Krimi?

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Mit Martin Mucha durch Wien Noir

seelenschacher

Martin Mucha ist der Autor von „Papierkrieg“ und „Seelenschacher“, zwei hard-boiled Wien-Krimis die 2010 und 2011 im Gmeiner Verlag erschienen sind. Der Bagger hat mit ihm Kaffee getrunken und nach seiner Meinung zu Krimis, Wien und Verbrechen gegraben.

Warum schreibst du Krimis?
Einerseits, weil es ein Krimi ziemlich leicht macht, einen vertikalen Schnitt durch eine Gesellschaft zu machen, von ganz oben bis ganz unten Leute vorkommen zu lassen. Das ist schön, wenn Du aus mehreren Perspektiven Schauplätze hast, die von einem Loft im Ersten zur Würstelbude im Fünfzehnten reichen können, von Leuten mit ganz unterschiedlichen materiellen Sicherheitsniveaus.

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Selbstdarstellung in den schönen Künsten

Ausgehend von der Lektüre des Zweigschen Buches „Dichter ihres Lebens“ soll die Frage nach der (positiven) Bedeutung von Selbstdarstellung durch Schreiben und Malen gestellt werden …

Stefan Zweigs hervorstechendste Eigenschaft ist sein einfühlsamer Zugang zu den von ihm portraitierten Künstlern. Er versteht es wie nur wenige andere Biografen, ein Bild vom Ausgewählten zu zeichnen und uns Lesende in die Zwangsläufigkeit seiner jeweiligen schöpferischen Eigenart einzuführen. Im Band „Drei Dichter ihres Lebens“ stellt er uns Casanova, Stendhal und Tolstoi vor.

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Faust im Auge des Betrachters

Was halten Sie von Goethes Faust? Was für eine Frage! Womöglich das bedeutendste Werk der deutschen Literatur schlechthin. Ein Menschheitsdrama, ein Meisterwerk, sprachgewaltig, ruhmreich und einzigartig.

Aber haben sie den Faust auch gelesen? Äh, ja … also … Auszüge in der Schule. Teil 1 wohlgemerkt, der 2. Teil ist ja ohnehin unlesbar und den ersten fand ich ebenfalls totlangweilig. Aber gut ist es trotzdem. Sicher sogar. Ein großartiges Werk, soviel ist gewiss.

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Lektüre für die Magennerven

Hunger! – Wir haben noch ein paar Bücher im Kühlschrank.

Kühlschrank„Hercule Poirot saß am Frühstückstisch. Zu seiner Rechten stand eine dampfende Tasse Schokolade. Er war von jeher naschhaft gewesen. Neben der Schokolade lag eine Brioche. Sie bildete eine willkommene Ergänzung zur Schokolade. Er nickte zustimmend. Sie stammte aus dem vierten Laden, den er der Reihe nach probiert hatte. Es war eine dänische Pâtisserie, aber der nahegelegenen angeblich französischen bei weitem überlegen. Reiner Betrug war das dort gewesen.“

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