Stefan Zweig

Selbstdarstellung in den schönen Künsten

Ausgehend von der Lektüre des Zweigschen Buches „Dichter ihres Lebens“ soll die Frage nach der (positiven) Bedeutung von Selbstdarstellung durch Schreiben und Malen gestellt werden …

Stefan Zweigs hervorstechendste Eigenschaft ist sein einfühlsamer Zugang zu den von ihm portraitierten Künstlern. Er versteht es wie nur wenige andere Biografen, ein Bild vom Ausgewählten zu zeichnen und uns Lesende in die Zwangsläufigkeit seiner jeweiligen schöpferischen Eigenart einzuführen. Im Band „Drei Dichter ihres Lebens“ stellt er uns Casanova, Stendhal und Tolstoi vor.

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Literarisch in die Ferne schweifen

Seefahrtsbücher von Zweig und Ransmayr im Vergleich

Eine eigentümliche Leseerfahrung liegt hinter mir: Zunächst machte ich mich mit dem Portugiesen Magellan auf in Richtung der Gewürzinseln, später folgte ich (dem Jahreszeitenwechsel gemäß) den Österreichern Payer und Weyprecht in die Weiten des Eismeers. Ein Lesebericht.

Inzwischen weiß ich mehr über entbehrungsreichen Seefahrten, die in ihrer Zeit herausragend waren. Beide Autoren, Zweig („Magellan. Der Mann und seine Tat“, 1937) und Ransmayr („Die Schrecken des Eises und der Finsternis“, 1987), werden nicht müde, dem Leser eindringlich klar zu machen, was es damals (im Gegensatz zum jegliche Form der Mobilität für selbstverständlich erachtenden Heute) bedeutete, eine solche Reise zu tun.

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