Pech

Spiegelbruch und Börsenkrach

Vom Nutzen und Nachteil des Aberglaubens für das Leben

Als LehrerIn kann man sich derzeit glücklich schätzen. Die Stellung des Prügelknabens der Gesellschaft dürfte man momentan eher das Finanzwesen innehaben – und ein kleiner Winzling freut sich bekanntlich dann, wenn er noch kleinere erblickt (Ha ha!). Genug der Schadenfreude: Für die bemitleidenswerten Börsenheinis unter uns dürfte besonders der 13. August interessant werden. Es handelt sich dabei um einen der Freitage, die aufgrund kalendarischer Numerik zumindest einmal im Jahr zu einem Unglückstag mutieren. In Krisen wie diesen schreit das förmlich nach einem der berüchtigten „schwarzen Freitage“, wie etwa dem an der Berliner Börse am 13. Mai 1927 – der Rest ist bekanntlich Geschichte …

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Sieben Jahre Pech

Wie jedes Kind weiß, zieht das Zerbersten eines Spiegels mit sieben Jahren Pech eine besonders harte Strafe nach sich, deren Ausmaß Betroffene gerne in Frage stellen. Überraschenderweise gibt es jedoch auch durchaus positive Auswirkungen einer solchen Sühne. Man bedenke etwa, welch große Enttäuschung entsteht, wenn wir uns redlich um eine Sache bemühen, die schlussendlich misslingt.

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Der fragwürdige Freitod des Patrick M.

Selbstmordgeschichten eignen sich besonders gut für Abrissbirnen, vor allem, wenn sie eine gute Mischung aus Existentialismus und Tragikomik in sich bergen. Eine dieser Geschichten habe ich unlängst erzählt bekommen, von einem jungen Mann, der mit wulstig vernarbten Handgelenken auf einen Stock gestützt zu unserem Treffen erschien.
Der Protagonist dieser wahren Geschichte ist Patrick M., ein leicht labiler Bauarbeiter, der sich sehr um eine Frau aus dem ehemaligen Ostblock bemüht hatte.

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