Baggers Konkurrenz

PräzensionEin Blick auf die Nachbarn am stillen Örtchen.

Was Sie dort alles sonst noch lesen könnten, aber natürlich erst nach dem Auslesen des Baggers oder für andere Zwecke zur Hand nehmen.

theoral

thoral #4

Das Konzept der Serie Baggers Konkurrenz ist ja genau genommen: Welchen Schriftwerken könnte der Bagger an einem gewissen möglichen Ablagerungsort noch begegnen. Wenn auch der besagte Ort in diesem Fall doch etwas unpassend erscheint, wollen wir uns doch ein wenig diesem interessanten Machwerk widmen - wo auch immer wir uns gerade befinden.

Wir sprechen von theoral - eine Kleinbuch-Serie mit dem selbsterklärenden Untertitel: oral music history and interesting interviews.  Auf der projekteigenen Homepage wird das folgendermaßen ausgeführt:

Es ist unser Ziel, einen ständig wachsenden und sich formenden corpus von meist nur mündlich überlieferter Geschichte der creative music (improvisierte, experimentelle, Neue, Jazz, &c. Musik) zu schaffen. Wir treten aber nicht als Autoren auf, sondern übergeben – in Form von Gesprächen – das Wort an jene, die diese Geschichte lebten und leben.

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So gehts!

Der Bagger hat bei den bedeutendsten ostösterreichischen Regionalzeitschriften nachgefragt: Wie wird mau ein populäres, wirtschaftlich florierendes, anerkanntes Medium? Hier die Enthüllung der Erfolgsgeheimnisse.

Unseres verraten wir natürlich nicht, wir sind ja nicht blöd – aber auf unsere Anfrage hin sind uns doch einige Szenegrößen der ostösterreichischen Medienlandschaft auf den Leim gegangen. Zum Beispiel:

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Neue Keramik

Gerade bei den wohlhabenden, bereits pensionierten Eltern von schnöseligen Freunden zu Gast überkommt einen des öfteren ein dringendes Bedürfnis und infolge die Notwendigkeit, einen gewissen Ort aufzussuchen. Und auch in solchen Haushalten könnte – gleich neben dem Klobesen, der stilsicher in einer weißen Porzellankatze Zuflucht gefunden hat – ein goldener Messingzeitungständer mit gut sortierter Lektüre für längere Sitzungen unsere Aufmerksamkeit auf sich ziehen.

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Bio-Fibel

biofibelAls „Lehrbuch, das das Grundwissen eines Fachgebietes vermittelt“, ist im Duden – Das Fremdwörterbuch („Not­wendig für das Verstehen und den Gebrauch fremder Wörter“, wie es im Titelzusatz heißt) das Wort „Fibel“ definiert. Das Akronym FiBL findet sich hingegen nicht im Duden – dahinter verbirgt sich das Fachinstitut für Biologischen Landbau, dessen österreichischer Zweig seit dem Jahr 2008 eng mit dem Freiland-Verband (ehem. Kritische Tiermedizin) kooperiert, welcher seinerseits seit letztem Jahr die viermal jährlich erscheinende Zeitschrift Bio-Fibel herausgibt.

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Velosophische Betrachtungen

Velosophie Im Jahr 1973 war die Welt noch in Ordnung. Die kalten KriegerInnen waren einigermaßen entspannt, Michaela Dorfmeister, später zweifache Olympiasiegerin und Weltmeisterin, erblickte im März dieses Jahres das Licht der Welt, mehr als eine Milliarde Menschen verfolgten das erste weltweit via Satellit ausgestrahlte Live-Konzert, und zwar nicht irgendeines, sondern Elvis‘ Aloha from Hawaii, der Heilige Stuhl brachte ein Konkordat mit Rheinland-Pfalz unter Dach und Fach. Österreich machte laut Wikipedia nicht weiter von sich reden, dafür jedoch Francis Ford Coppola, der für den ersten Teil von Der Pate sowohl den Golden Globe für bestes Drama und beste Regie als auch den Oskar für den besten Film erhielt. Außerdem wurde das World Trade Center eröffnet. Alles hätte so schön sein können.

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Der Spiegel – Sturmgeschütz oder Spritzpistole?

Spiegel Nr. 1Nachdem in der letzten Ausgabe an dieser Stelle das Vierblättrige Kloblatt vorgestellt wurde, scheut der Bagger auch diesmal den Vergleich mit der Kollegenschaft im Zeitschriftenständer am statistisch gesehen beliebtesten Örtchen zur Lektüre des Baggers nicht. Denn erst der Blick über den Spiegelrand macht wirklich sicher – und im Spiegel der anderen erkennen wir uns selbst.

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Vierblättriger Glücksfund

kurze BeschreibungAbonnentInnen haben ja manchmal interessante Bedürfnisse. So wurden wir zuletzt gebeten, immer zwei Ausgaben zu senden – eine fürs Archiv und eine fürs WC. Wenn wir auch solchen Bitten (gegen kleine Aufzahlung) natürlich gerne nachkommen, so fragen wir uns dennoch: In welche Gesellschaft gerät da der Bagger wohl???

Deshalb gibt’s nun eine neue Serie. Jedes Mal stellen wir eine in dieser Umgebung potentiell anzutreffende Konkurrentin unserer Zeitschrift bloß, ähem, vor.

Und weil’s so herrlich passt, nehmen wir uns diesmal gleich „Das vierblättrige Kloblatt“ vor.

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