Goldregen

Mit dem Goldregen hat eine sehr sonderbare Wettererscheinung gerade ihre Blütezeit:

Der Goldregen gilt in der Entstehungsgeschichte der Wetterphänomene als jüngstes Mitglied – Nachdem die Priestergewerkschaft mit der Chefetage ausgehandelt hat, dass unsere Seelsorger sich auch mal ein bisschen Urlaub gönnen können, sorgt nun der Goldregen als deren Vertretung dafür, uns den wohlverdienten Segen zu bringen. Und wie so oft hat mans in der Theologie ein bisschen mit Sträuchern – so kommt der Goldregen nicht wie üblich aus Wolken, sondern entgegen allen Erwartungen eben aus einem Busch. Die gute Nachricht: Sie werden nicht nass dabei. Die schlechte: Sie können noch so oft “Bricklebrit” schreien, reich werden Sie vom Goldregen nicht werden. Und ein Strauch der Erkenntnis ist es auch nicht gerade – trotzdem, bloß nicht davon essen, denn eine Erbsünde ist genug, und diesmal drückt man sicher kein Auge mehr zu…

Kommentare

vielleicht kann unser

vielleicht kann unser meterologe auch klären, was es mit dem "ommerlichen Aprilwetter" auf sich hat, bei welchem der Goldregen auf dem verlinkten Bild abgelichtet wurde?

Gerne! Der Grund liegt

Gerne! Der Grund liegt darin, dass der Wille des vierten Monats nur ebendiesem bekannt und somit für unsereins unergründlich ist. Und wenns dann ommerliches Wetter hat, dann ist das als solches hinzunehmen.

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