Kreisky

Kreisky – Meine Schuld, meine Schuld, meine große Schuld (Wohnzimmer) 2009

Kawumms: auf die 12 und in den Magen! Musikalisch als auch textlich. Auf der ersten Platte hieß es: „Es gibt genug zu fürchten, 1000 Gründe Angst zu haben“ und diesmal konkretisiert Franz A. Wenzl: „Ich habe Angst vor tiefen Gewässern, ich habe Angst alleine zu bleiben, ich habe Angst vor zu klugen Leuten und oft hab ich Angst der Teufel zu sein.“ Häufig bezieht sich diese Angst dabei auf gescheiterte Beziehungen: „Und du hast hundertmal gesagt, daß du ok bist und auch hundertmal, daß ich ok bin. Aber gemeint hast du, daß du so richtig ok bist und ich bin nur so halbwegs ok. (schreit:) OK!?“

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„Zwischengefühle“ – ein charmantes Kaffeekränzchen mit Franz Adrian Wenzl und Klaus Mitter von Kreisky.

Kreisky, die in diesem Frühjahr ihre selbstbetitelte Debutplatte veröffentlich haben, müssen unbedingt zur Sonnenseite der hiesigen Musikszene gerechnet werden. Eine Kapelle, die tut, was sie für richtig hält, ohne notwendigerweise ungenießbar zu sein und also ohne sich zwanghaft selbst zu sabotieren. Die vier Herrschaften machen schon seit geraumer Zeit Musik und haben sich nach diversen Ausflügen in die verschiedensten Richtungen des Wiener Untergrunds nun zu Kreisky formiert, die zwar deutschsprachige Rockmusik machten, sich vom Deutschrockgenre aber deutlich distanzieren. Ich habe mich mit dem Sänger (FAW) und dem Schlagzeuger (KM) der Band in einem altehrwürdigen Wiener Kaffeehaus getroffen.

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