Hunger

Wer zuletzt lacht

BaggerdelleAlso, das mit den Kindern in Afrika, das ist schon ziemlich übel. Dass die nichts zu essen bekommen, das kann ich gar nicht verstehen. Ich mein, bei uns reden ja alle von Wirtschaftskrise und so, da geht’s halt um ein paar Jobs, aber dort unten gibt’s ja nicht mal was zu essen. Ist ja logisch, dass die dann alle zu Piraten werden, da brauchen sich die blöden Amerikaner gar nicht aufregen, find ich. Naja, andererseits sind die irgendwie auch selber Schuld. Sollen sich halt ein bissl zammreißen und nicht so viele Kinder auf die Welt bringen, die dann im Endeffekt draufzahlen müssen.

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Essen über den Wolken

In Zeiten wie diesen … nein … nichts über die Wirtschaftkrise, nein … in Zeiten wie diesen, wo die Flugtickets günstig sind, zwar nicht so günstig wie in der Werbung versprochen … aber dennoch erschwinglich sind, reisen wir also recht oft mit dem Flugzeug …

Es heißt wir würden „fliegen“, dabei sitzen wir nur in einer komischen Maschine, die wie ein hässlicher erlahmter Vogel aussieht, der zwischen den Wolken nichts verloren hat. Und während wir „in der Maschine“ sitzen, gibt es da zwei bis drei Menschen, die ich schon immer sehr merkwürdig fand. Nein, nicht der Pilot, Gott sei Dank sieht man den ja nicht, er soll in Ruhe seine Arbeit machen, ja nicht abstürzen.

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DageGEN! DageGEN! DageGEN!

Ich bin Österreicher und es geht um Gentechnik und Essen & Landwirtschaft im Allgemeinen. Mit der Überschrift sollte eigentlich alles gesagt sein. Oder doch nicht?
Wie schon früher bei Matheschularbeiten lohnt es sich, zu differenzieren. Ein Versuch.

Es gibt einen klassischen Fehler, den alle Ex­tre­mistenInnen (egal ob links, rechts oder Mitte) begehen: Sie glauben, sie sind als einzige/r im Besitz der alleinigen Wahrheit und halten sich für so fehlbar wie der Papst. Das Problem dabei: Man ändert dabei seine Standpunkte ebenso so schnell wie das Väterchen der Katholiken. In einer schnelllebigen Welt wie der der Gentechnik eine etwas suboptimale Ausgangslage.

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Fettfrei in die Fressnot

Die Welternährungsorganisation FAO schätzt, dass die Zahl der hungernden Menschen im Jahr 2008 rund 1 Milliarde (das ist ca. jeder siebte Mensch) betrug, Tendenz steigend. In unregelmäßigen Abständen bricht auf einem der Urlaubskontinente eine sogenannte „Hungersnot“ aus und ausgewählte Nachrichtensender berichten auch darüber. Dann werden mitunter Bilder von apathischen, blähbauchigen Kindern mit Fliegen im Gesicht gezeigt und abwechselnd das Klima und die Politik beschuldigt, manchmal auch AIDS.

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